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2073 Deutsche Bands

Anfangsbuchstabe

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Hattler
Hattler, Ulm

Biografie

Projekt des Kraan-Mitglieds Hellmut Hasttler

Es wurde im Jahr 2000 gegründet.

Bilder

2001
Quelle: Band

2001
Foto: Rita Mitzkatis

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Foto: Rita Mitzkatis

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Foto: Rita Mitzkatis

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Foto: Rita Mitzkatis

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Foto: Rita Mitzkatis

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Foto: Rita Mitzkatis


Bilder von Festivals


Hattler auf dem Finkenbach Festival 2012 Foto: Julia Nöh

Zum Festival

Hattler auf dem Finkenbach Festival 2012 Foto: Julia Nöh

Zum Festival

Hattler auf dem Finkenbach Festival 2012 Foto: Julia Nöh

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Hattler auf dem Finkenbach Festival 2012 Foto: Julia Nöh

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Hattler auf dem Finkenbach Festival 2012 Foto: Julia Nöh

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Hattler auf dem Finkenbach Festival 2012 Foto: Julia Nöh

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Hattler auf dem Finkenbach Festival 2012 Foto: Julia Nöh

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Hattler auf dem Finkenbach Festival 2012 Foto: Julia Nöh

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Hattler auf dem Finkenbach Festival 2012 Foto: Julia Nöh

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Hattler auf dem Finkenbach Festival 2012 Foto: Julia Nöh

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Hattler auf dem Finkenbach Festival 2012 Foto: Julia Nöh

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Konzertbericht

Lagerhalle Osnabrück, 07.03.2002
Ganz locker betritt Hellmut Hattler die Bühne, entlockt seinem Bass einige Akkorde und taxiert das Publikum. "Dachte schon es wäre gar keiner da, sind noch gar keine Nikotinschwaden in die Garderobe gekrochen. Was, Rauchverbot im Saal? Is´ ja irre, da benötigt mein Dress ja nachher keine Intensivwäsche, hab´ da immer so leichte Probleme mit dem Bügeln. Was? Du da, in der ersten Reihe, du willst mein Plektrum? Ja, warum nicht. Aber pass´ auf, gebrauchte Hattler-Pleks sind irre schnell, übernimm dich nicht. Hatte neulich einige Beschwerden weil sie sich nicht so gut zum Entfernen von Kitt aus alten Fenstern eignen."
Ja, das ist Hellmut, der blonde Ausnahme-Bassist aus deutschen Landen, immer einen coolen Spruch auf den Lippen. Ganz schlicht Hattler heißt seine neue Band mit der er im letzten Jahr den Echo für das beste deutsche Jazz-Album zugesprochen bekam. Die alten Jazzer haben ganz schön blöd geguckt sagte er mir in einem Interview.
Das alte Kraan-Material in die Ecke geschoben und Tab Two noch leicht angerissen präsentiert sich Hattler mit neuem Material absolut up to date mit einem tollen Mix aus Elektronik-Klängen, E-Drum-Beats, Hip Hop, Rap und Funk. Das alles wird dicht umwoben von seinem exzellenten Bassspiel, welches wie immer markant herauszuhören ist. Konsequent überstützt wird die Band vom jungen Drummer Oli Bubow welcher mit einem tollen Drive die Überbrückung zwischen "Maschine und Mensch" spielerisch hervorragend meistert. Leider wird ihm kein eigenes Solo zugestanden.
Mit dem exzellenten Trompeter und Keyboarder Sebastian Studnitzky genannt "Midi-Master Stud" hat Hellmut Hattler einen "gleichwertigen Gegner" für musikalisches "Kräftemessen". Mal ganz sanft, mal fast experimentell, oder mit Verzerrer und Wah-Wah gekoppelter Trompete, alles wird auf einmal möglich, und alle Variationen musikalischer Dialoge und Sounds wird Dank "Midi" auch voll ausgeschöpft.
Und dann kommen auch die charmanten Stimmen in Hattlers Ensemble in Einsatz. Vor allem die Sängerin Sandie Wollasch mit ihrer fast "Barbie"-haften hohen weichen Stimme, welche von dem sehr guten Saalmixer gut zur Geltung gebracht, liefert dann auch die Höhepunkte des Konzertes. Vom "Slow" Bar Jazz bis zur "Power Fusion", alles ist jetzt möglich. Vor allem als die dunkelhäutige Nkechi Mbakwe mit ihrer puren Soul Stimme - welche aber auch im Hip-Hop- und Jazzbereich zu Hause ist und mit ihren tollen Tanzeinlagen die Bühne betritt ist der Bann gebrochen. Auf einmal ist der totale Groove angesagt, Partystimmung, die Luft vibriert…Hellmut setzt zum legendären Bass-Solo ein - einer eigenen Welt mit "tribalen ad hoc-grooves", einer locker gestrickten Psychedelic-Jazz-Stimmung. Bass Fanatiker frohlocken - Möchtegerne ziehen in Erwägung ihr Instrument zu verbrennen, Gitarristen haben eingesehen bei diesem Konzert völlig überflüssig gewesen zu sein. Zum Schluss fordert das Publikum erfolgreich drei Zugaben, welche die Band mit aktuellen Titeln des Albums No Eats Yes zufrieden stellt.
Fazit: Ein nicht leichtes, sondern anspruchsvolles Konzert, der Zuhörer wird gefordert. Ob es diese unkommerzielle Art des Musizierens in Erinnerung behalten wird bleibt jedem dahingestellt.
[Klaus Unland]

Diskografie

Jahr vonJahr bisBezeichnungArtCover
2025 2025 Happy Birthday Baby CD
2002 Remixed Vocal Cuts LP
2002 To Bed (Single) LP

Rezensionen

Remixed Vocal Cuts (2002, Bassball Recordings/Edel)
Der Kraut- und Jazzrocker (Kraan) Hellmut Hattler ist auf dem richtigen Weg und macht jetzt das, was von jeher seine Bestimmung ist und war, nämlich Slow Flow-Rhythm Jazz mit triphoppiger und überaus lasziver Komponente. Letzteres liegt gewiss auch an seinen Sängerinnen, darunter Sandie Wollasch und Nkechi Mbakwe, welche den Sounds des Vorzeigebassisten erst den richtigen 'Kick' verpassen.
So ist es nicht verwunderlich, wenn Hellmut Hattler (als Hattler) für sein Album No Eats Yes im letzten Jahr den Jazz-Echo gewann und es ist ebenfalls nicht verwunderlich, wenn er sich den Luxus erlaubt, ausgewählte No Eats Yes- Songs sowie bislang unveröffentlichte und für sein neues Album Mallberry Moon gedachte Tunes remixen zu lassen. Das Remixed Vocals Cuts betitelte Resultat kann sich ebenfalls hören lassen, was mit Sicherheit daran liegt, dass Hattler den mit den Remixen Beauftragten keine Grenzen und Vorgaben setzte, was aus dem Album ein stellenweise skurriles, aber im Ganzen homogenes und angenehm fließendes Album macht.
So kommt neben seinem Moskauer Tontechniker XMZ, Christian Lohr und De-Phazz der Meister selbst zum Zug, wobei er sich auf New I.D. in dieser Hinsicht doppelt profiliert, indem er auch den Gesangspart übernahm. Mit neuen Songs wie Mallberry Moon, Miss America und Goddess Of Love sowie schon auf No Eats Yes bewährtem Material wie die transparenten Songs Silent Surviour und Sunny Jay sowie das soulige Titelstück balanciert Hattler gekonnt zwischen Lounge- und Clubsounds und ist aus diesem Grund einerseits überaus tanzbar, andererseits sympathisch couchkompatibel.
[Carsten Agthe]


To Bed (2002, Bassball Records 20022 BAS)
Die CD-Single To Bed der Band Hattler ist ein kleiner aber feiner Vorgeschmack auf das kommende Album Mallberry Moon.
Gleich zu Beginn fragt Sängerin Sandie Wollasch fast naiv kindlich, ob man denn nun nicht mit ihr ins Bett wolle. Das geschieht in Englisch und grooved auf lässige Art. Sandie hat hier sehr gezielt die Unschuldsmine eingesetzt. Easy - aber cooles Listening. Der nächste Titel bringt mehr Bewegung in die Beine. Miss America ist schwungvoll remixt worden und gefällt mir persönlich sogar besser als das Original. Mit Naomi endet diese Single. Musikalisch längst nicht so zickig wie das gleichnamige Model wird fließender softer leicht souliger Instrumentaljazz geboten, der durch die wunderschön warmen Bassläufe Hellmut Hattlers schnell zu meinem Lieblingsstück wird!
Fazit: Eine CD-Single mit drei wirklich verschiedenen Titeln, die alle auf unterschiedlichste Art Appetit auf das folgende Album machen.
[Kurt Mitzkatis]

Interviews

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Musiker

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News

contact@hellmut-hattler.de

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