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2076 Deutsche Bands

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Kreidler
Kreidler

Biografie

(1994)
Anfang 1994 veranstaltet das Düsseldorfer Avant-Kunsthochschul-Trio DEUXBALEINES BLANCHES einen Spoken-Word-Abend in dem schicken Op de Eck Cafégegenüber der Kunstsammlung NRW. Hier treffen Thomas Klein (Drums),Andreas Reihse (Elektonik) und Stefan Schneider (Bass) auf DetlefWeinrich alias DJ Sport, der zur selben Zeit in der KunstakademiePlatten auflegte. Ihnen gefällt seine Plattenauswahl, er ist beeindrucktvon ihrer Musik, und man beschließt, für ein künftiges Projektzusammenzuarbeiten.
Wenige Wochen später begleiten die vier in einem kleinen Club eineSpoken Word Poetry Veranstaltung, Deux Baleines Blanches tragen allesamtdunkelblaue T-Shirts mit Kreidler-Logo - ein neuer Name, ein besseresKonzept: Schluß mit der Lokalprominenz, hallo weite Welt.
Im Sommer 1994 erscheint die erste Arbeitsprobe unter dem NamenKREIDLER: Riva ein C-46 Tape in einer Plastiktüte auf dem Pariser LabelA Contresens. Die Idee, Musik und Spoken Word Poetry zu verbinden,dominert hier die besten Stücke, vorallem aber läßt sich erkennen, wievier verschiedene Persönlichkeiten an ihrem gemeinsamen Sound arbeiten.Das Suchen nach einer gemeinsamen Stimme, welches auch die erstenKreidler Konzerte maßgeblich prägt.

(1995)
Ein an Matthias Arfmann (of Kastrierte Philosophen Fame) verschicktesDemo-Tape hat den gewünschten Erfolg und führt die Band im Mai 1995 insHamburger Knochenhaus Studio, wo sie 7 Tracks für eine erste Mini-LPeinspielen. Sie erscheint auf dem Kölner Finlayson Label (welches sichschon mit den ersten Workshop Veröffentlichungen einen Namen gemachthatte). Erstaunlicherweise klingt die unbetitelte (mancherorts aber alsSport rezensierte) Mini-LP weniger nach dem noch unsicheren Debut einerBand, die sich noch selber sucht, als nach einer entspannten Session,welche diverse aktuelle musikalische Entwicklungen um das Quartett herumverarbeitet. So finden sich Kreidler von der Presse sofort inentsprechende Kontexte, wahlweise den der Chicagoer Postrock-Schule umTortoise oder in das heraufbeschworene Krautrockrevival, verfrachtet.Doch beides stößt bei der Band nicht auf allzuviel Zustimmung.
Daß Kreidler in der Verknüpfung von klassisch analogen mit digitalenSounds, sowie den, insbesondere Live, auf variablen Pattern aufgebauten,offenen Tracks auch Bezüge zum Postrock State of Mind der Mitte 90erherstellen, kann aber zumindest zu diesem Zeitpunkt genausowenigverleugnet werden, wie ihre Verbundenheit mit zumindest einemSeitenstrom des Krautrocks: den elektronischen Düsseldorfer BandsKraftwerk und Neu!. Deutlicher in diesen Welten verwurzelt sind dabeidie Seitenprojekte einzelner Mitglieder: Andreas Reihse arbeitet seit1996 mit dem ex-NEU!, ex-La Düsseldorf Mastermind Klaus Dinger in dessenFormation la! NEU?, während Stefan Schneider 1997 mit To Roccoco Rotbeginnen wird, an den Möglichkeiten des Postrocks zu forschen.
Kreidlers Ambitionen über diese Kontexte hinaus eine ganz eigeneVorstellung der Möglichkeiten einer auf unterschiedlichsten Einflüssenbasierenden Musik zu entwerfen, machen sie mit der Single Kookaï auf demDüsseldorfer Stewardess Label deutlich, ein überraschend melodiösesInstrumental, welches die Spex an nächtliche Fahrten durch DüsseldorfsInnenstadt und den Effekt menschenleerer Geschäftspassagen erinnert.Hier demonstriert die Band ihre Pop-Qualitäten auf beeindruckende Weise.Eine schon zuvor aufgenommene Version von Fehlfarbens Angst (mitGastsängerin) erscheint leider nie, da die Auftraggeber ihr Monarchieund Alltag-Tribute-LP-Projekt bis heute nicht verwirklichen konnten(oder genauer: nicht veröffentlichen durften).

(1996)
Nach diesen Veröffentlichungen und unterstützt durch ihre - nach mehrals 50 Auftritten - stetig wachsende Reputation, bekundet das HamburgerKiffSM Label Interesse an der Band. Das erste Resultat des erfolgreichenVertragsabschlusses ist Oktober 1996 die bereits neugierig erwarteteDebut-LP Weekend. Man muß an dieser Stelle nicht mehr auf die vielen,oft und durchaus zu Recht überschwenglichen Reviews dieses überzeugendenDebuts hinweisen. Fest steht, daß mit dieser einen Platte Kreidler ihrenPlatz unter den bedeutensten deutschen Bands einnehmen. EineEinschätzung die nicht nur die Spex-Leser teilen, welche Kreidler imLeserpoll 1996 zum besten Newcomer des Jahres küren, sondern die auchinternational, insbesondere in Musikerkreisen so vollzogen wird. Überdie Monate erweisen David Bowie, Arto Lindsay, Momus, Ken Ishi,Pavement, Stereolab und Nicolette der Band ihre Wertschätzung.

(1997)
1997 bedeutet für Kreidler ein weiteres Jahr voller Auftritte, derErfolg von Weekend führt sie zu drei Aufritten nach London, nachBelgien, in die Nieder-lande, die Schweiz und auf eine Frankreich Tour.Zwischendrin finden sie Zeit für eine eindrucksvolle neue 12“: Fechterinerscheint im Juni und wird vom Melody Maker zur Single of the Weekgekürt ”The three songs are the most precise exercises in exponentialelectronics I‘ve heard since Kraftwerks Hall of mirrors, and just asdanceable“ erläutert der Rezensent des MM und beschreibt damit sehrgenau die neue, härtere und gleichzeitig noch präzisere Ausrichtung desBandsounds.
Im selben Monat erscheint auf Stewardess noch die Remix-EP Resport mitRemixen von Pyrolator, Erik (MMM), L@n und Robert Lippok. Kreidlerselber remixen Shantel und die Einstürzenden Neubauten. Zudem beteiligensich Andreas Reihse und Detlef Weinrich als April & Seasons am KanteRemix Album, das im Februar 1998 erscheint.

(1998)
Zu diesem Zeitpunkt hatten Kreidler bereits die Aufnahmen zu einem neuenAlbum fertiggestellt. Zwischen Dezember und Januar arbeiteten sie mitihrem Techniker David Nash an dem Weekend Nachfolger Appearance & thePark. Die Platte erscheint als LP und CD im Mai 1998 auf KiffSM, Au Pairals erste Singleauskopplung veröffentlicht. Im Sommer 1997 forderte dieHouseattack in einem Kreidler Artikel, daß Musik mehr als nurfragmentarisch einen allgemeinen Modus für die »Gestaltung von Raum«anbieten muß. Detlef Weinrichs Antwort auf diese Forderung war: ”DieWelt, die die Musik baut, muß etwas mit mir zu tun haben, - sie darfkeine gebastelte Welt sein, die einem Nähe vorgaukelt.“ Appearance & thePark, darf man als eine umfassende Umsetzung dieses Standpunktsverstehen. Anstatt in sich fremd oder bemüht persönlich zu klingen,haben Kreidler einen abstrakten und so für den Hörer nachvollziehbarenWeg in ihre Welt geschaffen. Kaum einer Band ist es so schnell und sodeutlich gelungen, die ihr aufoktruierten Kontexte hinter sich zulassen, und in ihrem Werk eine in sich stimmige und überzeugende eigeneSprache zu kreiren.
Auf der anschließenden Tour erfülten sich Kreidler einen langehegtenWunsch, in dem sie als Special Guests die von ihnen verehrten Add N to(x) einluden, die sich so zum ersten Mal einer deutschen Öffentlichkeitpräsentieren konnten. Die Konzerte eröffnete Shantel mit einem DJ Set.
Im Sommer 1998 erschien die 5-track Remix EP "Coldness": seit 1994 daserste Stück von Kreidler mit Gesang. Für die zweite Singleauskopplungvon Appearance and the Park hatten sie das Stück komplett überarbeitetund neu arrangiert. Das Ergebnis: eine urbane Liebeserklärung zwischenNeonlichtern, Cocktailgläsern und einem Hauch New Wave Romantizismus.Shantels Clubpop-Mix verzaubert den Hörer mit einem Duett zwischen LianeSommers und Detlef Weinrich. Zwei weitere Remixe steuerte Daniel Millerbei ? der Owner von Mute Records, Entdecker & Produzent von DepecheMode, legendär seit seiner Single als the Normal; außerdem bekennenderDüsseldorf Fan und schon bei Kreidler´s ersten London-Gastspielen mit imbegeisterten Publikum. Gemeinsam mit Gareth Jones filtert er im 'SunroofMix' Kreidler's Reminiszenzen an die 80er heraus und formt ein perfektesStück Synthie-Pop. Forced Exposure schrieb: "Kreidler's mostoutlandlishly accessible moment, in a synth-electro style that istotally captivating." Coldness war auch Soundtrack einer Modestrecke derfranzösichen Zeitschrift SelfService.
Später im Jahr spielten Kreidler europaweit auf Festivals. Zum einenwurden sie zu elektronischen/experimentellen Events nach Dresden,Amsterdam (Melkweg und Paradiso) und Brüssel (AB und Botanique)eingeladen, zum anderen auf große Popfestivals in Frankfurt (VIVA II),Brighton (THE FRINGE) und Roskilde.
Und in Tokyo veröffentlicht Captain Trip Records das Resport Album mitjapanischen Linernotes.
Auch in diesem Jahr, Kreidler und die Filme: nach Detlef Weinrich, derals Statist in Peter Greenaways "Das Wunder von Macon" mitgewirkt hatte,war Thomas Klein in Leos Carax "Pola X" zu sehen - übrigens alsSchlagzeuger!

(1999)
Ende 1998 trennten sich Kreidler von ihrem Bassisten Stefan Schneider.Appearance and The Park kann somit auch als Moment diesesAbtrennungsprozesses gelesen werden. Kreidler konzentriert sich fortanauf den Nukleus Klein, Reihse, Weinrich. Am Bass finden sie Verstärkungin Alex Paulick, sonst Gitarrist und Mastermind der Köln-britischenFormation Coloma (ex-Barret Velox, ex-Tonic). Ein erfolgreicher Testdieser neuen Konstellation war im Frühjahr 1999 eine UK-Tour und -zusammen mit Tarwater - eine Tour durch Frankreich und die Schweiz. Überdas Jahr spielten sie u.a. in Istanbul, bei Klangart in Osnabrück,Battery Park in Köln und Sonar - der Messe für elektronische Kultur inBarcelona. Als seltsamster Auftritt blieb allerdings die Eröffnung derVan Dijk Retrospektive in Antwerpen im Gedächnis: ein Konzert imGewölbekeller des Museums, dass das Publikum über Kopfhörer miterlebendurfte ? aus Angst vor einer Beschädigung der Gemälde mußte derLautstärkepegel drastisch gesenkt werden.
Der Clip zu "Au-Pair" war Teil einer Video-Ausstellung in München, liefim Musikprogramm des Video-Art-Festivals in Baden Baden und wurdeschließlich beim Oberhausener Filmfest mit dem zweiten Platz prämiert.Appearance and The Park wurde gleich zweimal "Record of the Week" in derNew York Times: seit diesem Sommer erscheinen die bis dato in Amerikanur als Import erhältlichen Kreidler Alben bei Mute USA.
Kreidler erarbeiteten dieses Jahr zwar neues Material, das sie auch livepräsentierten. Ein neues Album planten sie jedoch frühestens fürFrühjahr 2000 - zumal die Band sich in einem Rechtsstreit von ihrerPlattenfirma PIAS trennen mußte, nachdem ihr A&R gekündigt hatte.
Veröffentlicht wurden aber ihre Remixe für ADOLF NOICE, LUNDALAND,TRANCE GROOVE, A CERTAIN FRANK, APPLIANCE und FAUST.
Eine andere, wenn auch verwandte Form der Auftragsarbeit bedeutete imSpätsommer 1999 die Einladung nach Genf und Brüssel zum Copier CollerFestival: neben u.a. Skanner, David Shea und Mego konzipierten Kreidleraus einer an alle teilnehmenden Künstler verschickten Soundbank desSchweizer Musikers Franz Treicher ein zwanzigminütiges Programm - einAusschnitt davon erschien im Sommer 2000.

(2000)
Seit 1999 haben Kreidler ihre Räume in einem leerstehenden Postgebäudehinter dem Düsseldorfer Bahnhof. Zwischen dem Technoclub EGO und denAtelier-und Ausstellungsräumen des Künstlerkollektives hobbypopMUSEUM.Neben L@N, Antonelli Electr., den Bad Examples und Background Records.Anfang 2000 begannen sie dort mit dem Ausbau ihres Studios und endlichauch mit der Arbeit an ihrem neuen Album. Befreit von alten Fesseln, zudritt, mit neuer Plattenfirma im Rücken, im eigenen Studio. Entspannt,gelassen. Im Sommer 2000 erschien als erste Arbeitsprobe ihres neuenSelbstverständnisses die 12inch "Circles": vom Modern Soul Moment"Beauties" über das R&B-rhythmische Titelstück hin zu denDancefloor-Variationen "Circumstanzed" und "Lanzelot".
Dazwischen waren die Chicks on Speed zu Besuch - der Aufnahmeprozeßglich einer tollen Party, und es sollte bis ins Jahr 2001 dauern, bisKreidler aus den Mengen von Material eine veröffentlichungsfähige EPproduziert kriegten.
Thomas Klein arbeitete sporadisch an seinem Fauna Projekt, AndreasReihse veröffentlicht als April, zusammen mit Detlef Weinrich alsBinford und beide mit Alex Paulick und seinem Coloma Partner Rob Taylorals Dark Park: Sich Ausprobieren an den neuen Gegebenheiten.Erkundungsfahrten, die schlußendlich alle in das Album im Herbst 2000führen sollten.
" Kreidler zelebrieren auf ihrem dritten Album vielfältiger undideenreicher als je zuvor Musik. "Kreidler" klingt gleichsam komplettund fragmentarisch. Immer erkunden die Stücke - wenn auch manchmal nurfür einen kurzen Augenblick - diese zauberhaften Momente, in denen eineReihenfolge von Tönen plötzlich beginnt, Sinn zu machen. DerEntstehungsprozess von Schönheit. Dabei sind sie respektvoll genug,nicht auf halben Wege stehen zu bleiben: aus versprengten Tönen, kurzenIntervallen, formen sich beschwingt kreisende Tracks mit dieserKreidler-typischen Melodielinie und einem swingenden Rhythmus. Soentdecken sie bei der Zusammenarbeit mit Momus, dem letztenHip-Intellektuellen des Pop, wie aus einer Reihe kluger Tagebuchnotizenein Song, ein Stück Musik, wird. Gleichsam beschreiben sie und Momus in"Mnemorex" eine Aufbruchstimmung, die gerade durch ihre Verbindung zurVergangenheit, durch erlebte Geschichte und das Wissen um den Verlustder Unschuld möglich wird. Hier und in den folgenden Stücken erschaffensie sich förmlich neu, klingen konzentrierter und leichter zugleich:Kreidlers Rückkehr als Renaissance-Männer. Detlef Weinrichs CoverIllustration unterstreicht diesen Eindruck nochmals. Gefühle, die manvielleicht nie selber durchlebt hat und die einem trotzallemeigentümlich vertraut vorkommen, werden im auf und ab pulsierenden,dynamischen Soundgefüge plastisch vorgeführt. Etwa dieSonnenuntergangsmelancholie von "Bewitched" oder im deephousigen "Ashes"die Fahrt durch eine fremde Stadt voller barocker Gebäude, auf der Suchenach der einzigen Bar die um 3 Uhr morgens noch geöffnet hat. Dazwischenberichten Kreidler von der Tragödie Lanzelots, der in wessen Armen auchimmer verstarb, oder scheinen mit "The boy who wonders" an das Schicksaldes jungen Roddy Frame zu erinnern, dem Kopf von Aztec Camera, welcherauf seinem Weg nach Amerika alles, was er wußte, vergaß. Neben Momusleiht auch der Argentinier Leo Garcia der Band seine Stimme für eineintensive, dreieinhalb-minütige Feier des kurzen Moments. All dasgelingt der komplettesten und befreitesten Version von Kreidler, die esje gab mit einer galanten Coolness, charmantem Humor und jenerundogmatischen Intelligenz, welche schon immer die spannendste Musikhervorbrachte." Schreibt Oliver Tepel.
Im Dezember 2000 gingen Kreidler auf "Mnemorex" Deutschland-Tour. Momuseröffnete mit seinem Soloprogramm, dann Kreidler und zum Ende des Abendsspielte man drei Stücke gemeinsam: "Mnemorex", Momus' "Rhetoric" sowiedas neu einstudierte "Taxi". In Berlin als weitere Zugabe einimprovisiertes "Coldness". Leider mußte Momus aufgrund persönlicherProbleme die Tournee in der Hälfte abbrechen. Und Aufnahmen für einegeplante neue Single wurden dann auch verschoben.

(2001)
Auf Momus folgte MoMA: Der Februar 2001 sollte Kreidler nach New Yorkführen. Neben einem spontan organisierten Auftritt in der legendärenKnitting Factory war der eigentliche Grund eine Einladung desDüsseldorfer Fotografen Andreas Gursky: er wünschte, dass die Band beider Eröffnung seiner Retrospektive im Museum of Modern Art spiele. Diedeutschen Medien reagierten euphorisiert: das öffentlich-rechtlicheFernsehen war vor Ort, Viva II widmete dem Event ein Special, DieFrankfurter Allgemeine Zeitung wußte von der Begeisterung der"Techno-ungewohnten Ohren der New Yorker" zu berichten, das GROOVEMagazin bedankte sich und verlieh der Hoffnung Nachdruck "New York mögedoch nun aus seinem Rock-Dornröschenschlaf erwachen". Die anwesenden3000 waren jedenfalls begeistert. Und einen Fan hatte die Musik soaphrodisert, dass er während des Konzerts strippte.
Von März bis Mai 2001 tragen Kreidler ihr neues Programm in die Clubsund Konzertsäle quer durch Europa. Neben den Niederlanden, Belgien,Frankreich, Spanien und England spielen sie auch zum ersten Mal inIrland, in Portugal und in Italien. In Rom sagen ihnen Fans: "Wir wartenseit fünf Jahren auf Euch."
Zurück im Studio arbeiten sie an "Eve Future", einem Mini-Album, daseinen leicht irritierten Blick auf die eigene Bandgeschichte wirft: imbarock-anmutenden Gewand variieren sie Themen bekannter Kreidler Songs.Die Veröffentlichung ist für März 2002 geplant.
Im November endlich erscheint die EP mit den Chicks on Speed. Neben dreiEigenkompositionen auch eine Coverversion des Nick Cave - Kylie MinogueDuetts "Where the Wild Roses Grow". Hier allerdings mit vertauschtenRollen.
Außerdem in diesem Jahr: Andreas Reihse ist im London, um amRe-Mastering der drei NEU! Alben teilzunehmen (wiederveröffentlicht aufGroenland). Selbe Stadt: auf dem Label Flesh erscheint ChristianJendreikos Album "Planeten Suite", an dem Andreas Reihse, DetlefWeinrich und Alex Paulick beteiligt waren. Letzterer und Robert Taylor -unterstützt von Thomas Klein - beenden die Aufnahmen zum ersten ColomaAlbum "Silverware" (im Februar auf Ware Records). Unter dem Banner"Kreidler präsentiert:..." spielen und deejayen Binford einmal im Radiound an zwei Abenden live in Tbilisi, Georgien. Und Kreidler remixenSTATION 17, PHILIP BOA und... DEPECHE MODE.

(2002)
Im Januar folgen drei Kreidler vs. Chicks on Speed Auftritte.
Februar. Der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf,läd Kreidler ein, einen Abend des Projektes EINGANG LINKS zu gestalten.Kreidler erweitern dafür die Idee ihres "Eve Future" Albums understellen Videos, die in dem sich in Umbau befindlichen Museumsgebäudein einer Installation präsentiert werden.
Am 12. Februar wird die von beiden Seiten gewünschte Gursky/KreidlerKollaboration ihre Fortsetzung finden: der Künstler eröffnet in Paris.Und dazu spielen Kreidler.
[Bandinfo 2002]

[Mit Beiträgen von: Andreas Reihse]

Bilder

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11.6.99
KlangArt Festival, Osnabrück
Foto: Rita Mitzkatis

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KlangArt Festival, Osnabrück
Foto: Rita Mitzkatis

Konzertbericht

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Diskografie

Jahr vonJahr bisBezeichnungArtCover
1994 Riva LP
1995 (Sport) (EP) LP
1996 Kookai (7") LP
1996 Weekend LP
1997 ReSport (EP) LP
1997 Fechterin (12") LP
1997 La Capital (12" picture disc) LP
1998 AuPair (maxi) LP
1998 Appearance and the Park LP
1998 Coldness (maxi) LP
2000 Circles (12") LP
2000 Kreidler LP
2001 The KreidlerChicks on Speed Sessions (EP) LP
2002 Eve Future LP

Rezensionen

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Musiker

1994-1998

Klein, Thomas

Reihse, Andreas

Schneider, Stefan - b

Weinrich, Detlef


1999-

Klein, Thomas

Paulick, Alexander - b

Reihse, Andreas

Weinrich, Detlef

News

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NEWS:
-

TOURDATEN:
(Kann sein wir haben auch nur vergessen nachzutragen... Wenn Konzerttermine bekannt sind, ist auf   j e d e n   Fall was in der aktuellen Vereinszeitung drin.)

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