German Rock e.V. | Das Online-Archiv der Deutschen Rockmusik
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Fehmarn Open Air 2026

04. und 05.09.2026


FEHMARN OPEN AIR 2026

Fehmarn Open Air in Strukkamp am 04. und 05.09.2026

 

Mit wechselhaftem Wetter und Schlamm bei der Ankunft auf dem zum Parkplatz umfunktionierten Feld fand das weit über die Grenzen von SH hinaus bekannte Festival zum Andenken an Jimi Hendrix wie jedes Jahr auf der Wiese von Werner Feldmann statt. Der 83jährige tritt nicht mehr zur Wahl zum 1. Vorsitzenden der Fehmarn Festival Group an. Seine legendären Ansagen werden heute zum letzten Mal zu hören sein. 

Freitag, der 04.09.2026

Bereits Freitag Abend hatten sich viele Musikbegeisterte eingefunden um sich die auf Fehmarn beheimatete Band Static Break anzuhören, die das Festival eröffnete. Die jungen Musiker beeindruckten mit ihrem Können. 2023 gegründet, zunächst unter dem Namen No Name, hatte das Projekt um Frontmann Niilo Brockmann (Backing Vocals, Leadguitar) den Anspruch, mit kompromisslosem Sound, ehrlicher Proberaumarbeit und Bühnenshow zu überzeugen. Mirja Rümker (Lead Vocals, Rhythm Guitar) stieß kurz nach der Gründung durch Empfehlung ihres gemeinsamen Gitarrenlehrers dazu, was der Band eine neue Richtung gab. Man wuchs gemeinsam, musikalisch wie auch ambitioniert.

Durch personelle Neuausrichtung nach einer längeren Pause schlossen sich Jason Rust (Drums) und Amelie Roas (Bass, Backing Vocals) im letzten Jahr an. Static Break war geboren. Man ging zurück auf die Bühne und begann eigene Songs zu schreiben. Einflüsse aus Metal, Punk, Grunge und Rock waren nicht zu überhören. Als Nachwuchsprojekt gestartet, haben die Vier sich das Ziel gesetzt, von ihrer Musik eines Tages leben zu können. Zurzeit sind sie noch in der Ausbildung, in der Schule und kurz vor dem Abitur stehend. Die 16jhrige Amelie wohnt nicht in Fehmarn, kommt einmal in der Woche von Oldenburg zur Probe im Keller von Niilos Elternhaus mit dem Bus. Sie bringen die Leute vor der Bühne in Bewegung, es wird getanzt und geklatscht, auf Aufforderung von Mirja wird es auch vor der Bühne voller, und sie sucht den Kontakt zum Publikum. Jason Rust sorgt an den Drums für ein stabiles Fundament, während Amelie den Bass gekonnt, mal kraftvoll, mal dezent einsetzt.  Niilo wechselt zwischen Versunkenheit in sein Spiel und intensiven Soli an der Bühnenkante mit Blickkontakt zum Publikum. Neben eigenen Stücken hören wir Song 2, Crazy Train“, „Paranoid“ und Schrei Nach Liebe, was sehr gut ankommt. Ein gelungener Auftritt mit sympathischen Newcomern. www.static-break

Der nächste Kracher folgte, Gun Called Britney betraten die Bühne. Die vier Musiker, alle Anfang 30, lieben, was sie tun. Das war sofort spürbar, sie sprühten nur so vor Bewegungsfreude und Begeisterung für ihre Musik. Frontmann Josh Hadafew (Vocals) fegte nur so über die Bühne, dass es kaum möglich war, ein scharfes Foto von ihm aufnehmen zu können. Unterstützt wurde er von Lead Gitarrist Robin Verhoeven, sowie Aaron Barth (Rythm Guitar), Hannes Bürger (Bass) und Pascal Szczesny an den Drums. Sie gründeten sich 2019 in Hamburg auf der Reeperbahn, wurden 2020 im Magazin Metal Hammer als beste Newcomer Band erwähnt und gewannen 2025 in Wacken den Metal Battle Germany, an dem sie aus Spaß und ohne Erwartungen teilgenommen hatten.

Sie tourten als Support mit Nestor durch Deutschland. Der Proberaum befindet sich in Hamburg. Alle wohnen in der Nähe, die Proben finden unregelmäßig statt, da alle ihre Brötchen mit Vollzeitjobs verdienen. Es gibt in der Band eine klare Aufgabenteilung, Bassist Hannes schreibt die Setlist vor einem Auftritt, Robin bringt die Grundidee für neue Kompositionen ein, die bei gemeinsamen Proben ausgearbeitet werden, und Josh kümmert sich um Social Media, Booking, und so weiter, was eben leider neben der Musik viel Raum einnimmt.

Ihr Auftritt war umjubelt, sie verbreiteten mega Stimmung zum Tanzen und Spaß haben. Es gab viel zu sehen, etwa ein Board, das von unten Nebel oder rotes Licht abgab, wenn man sich draufstellte. Beeindruckend war auch der Bass von Hannes, der zeitweise elektrisch beleuchtet überraschte. Eineinhalb Stunden wechselten sich Rockklassiker (sehr hörenswert ihre Version von I´m So Excited von den Pointer Sisters) mit Stücken aus dem eigenen Repertoire ab, ungern ließen wir sie von der Bühne. 2027 erscheint ihr Debutalbum, einige EPs gibt es bereits auf dem Markt. Die Band freut sich über Engagements, erreichbar auf den üblichen Wegen oder gleich hier: www.guncalledbritney.com

Samstag, der 05.09.2026

Der Sonnabend begann mit leichtem Regen, als Greif Tech Brody, The Master Of The Orchestral Guitar auftrat. Er startete mit Verspätung, denn er hatte freundlicherweise der folgenden Band den Vortritt zum Soundcheck gelassen, was ihm selber dann an Zeit fehlte. Sein Setup war technisch aufwendig. Sein selbst entwickeltes Etagere Board, war so montiert, dass es mit einer Rettungsdecke vor der Nässe geschützt werden musste. Daher war sein Equipment nicht einsehbar, zu dem auch ein Bass und eine Drum gehörten. Der gebürtige Fehmaraner verbindet Rockgitarre mit klassischer Musik, Neoklassik, Space- und Punkrock. So klingt es, wenn man die orchestralen Ansätze der Rockgitarre mit der Kraft des klassischen Orchestersounds verbindet.

Er wird auch gern als authentischer Prototyp des „Workingclass-Rockguitar-Hero 2.0“ bezeichnet. Sein Auftritt war leider von einigen technischen Problemen überschattet. Das führte er später im Gespräch mit mir auf seine mangelnde Vorbereitung durch zu wenig Zeit zurück. Ich guckte teilweise in fragende Gesichter bei seiner Darbietung.  Seine Stücke sind relativ kurz und kommen leider kaum zur Wirkung. Gerade als ich ihn nach seinem Auftritt ansprach, setzte ein heftiger Regenschauer ein, so dass er mir netterweise in seinem Auto Rede und Antwort stand. Die Idee zu seiner Orchestral Guitar hatte er bereits vor 30 Jahren. Er trug sie lange mit sich ohne darüber zu sprechen, denn eine Orchestrale Gitarre, wie sie ihm vorschwebte, gab es Ende der 90er Jahre noch nicht. Erst 2019 erfolgte die erste Veröffentlichung. Er hatte dafür ein do-it-yourself Label gegründet, finanziert durch ein eigenes Tonstudio, in dem er alles Mögliche produzierte, auch fernab seiner eigenen Musikrichtung. Seit 2004 lebt er von seiner Gitarrenschule, die er hauptberuflich betreibt. Er erzählt, dass er neben der Ausbildung seiner Schüler noch bis zu 6 Stunden am Tag übt und seine Orchestral Gitarre spielt. Es gibt für ihn kein Privatleben neben seiner Passion. Einige seiner Schüler begleiteten ihn nach Fehmarn, halfen beim aufwendigen Auf - und Abbau. www.greif-tech-brody.jimdosite.com

Danach enterten Five-Connected die Bühne. Fünf leidenschaftliche Hobbymusiker, die sich im Mai 2024 zusammenfanden, um ihre langjährigen Bühnenerfahrungen gemeinsam dem Publikum zu präsentieren. Große Spielfreude verwandelte trotz des heftigen Regengusses die Location in eine Partymeile, wo jeder die bekannten Coversongs mitsingen und tanzen konnte. Es spielten an der Gitarre Johann „Lemmi“ Lemke, der seine Stratocaster und Marshall Amps liebt, ebenfalls an der Gitarre Torben Krüger, dem Spaß und Freude an gemeinsamen Projekten am wichtigsten sind. Sein Motto lautet: „Alles wird gut!“ Hervor zu heben ist die temperamentvolle, lebenslustige Sängerin Rebecca Thomsen, die in mehreren Formationen gesungen hat und deren absolute Leidenschaft das Singen ist. Diese springt auf die Zuhörer über, genau wie der Groove, mit dem Olli Specht am Schlagzeug seine Mitstreiter vorantreibt. J.J. Krohn, vielen noch bekannt als ehemaliger 1. Vorsitzender der Fehmarn Festival Group, vervollständigt am Bass die Truppe. Er hat in der Corona Pause seinen alten Squier Precision Bass wieder aus der Mottenkiste geholt und damit der Sound schön fett klingt, spielt er ihn über Warwick Amps mit 4x10 Trace-Elliot. (Ich gebe zu, das habe ich abgeschrieben…) Geprobt wird in der Petersdorfer Schule. Man teilt sich den Proberaum mit einer Band namens Scott Bonet. Es finden auch gelegentlich gemeinsame Konzerte statt, ein Termin noch im September steht schon fest. Neuigkeiten oder Infos gibt es hier: www.five-connected.de

Nahtlos im Stil und Spaß schloss sich Cockroach an. Sie boten ein echtes Rockerlebnis mit energiegeladenen Coversongs aus mehreren Jahrzehnten, so dass die Party gleich weiterging. Die Band wurde vervollständigt durch Gastsängerin Andrea, die über die Bühne wirbelte und sich wunderbar einfügen konnte. Köpfe der Band sind Sänger und Gitarrist Peter und Bassist Marc. Im Gespräch berichteten sie, dass sie schon als Schüler zusammen musiziert haben sowie dass Cockroach seit etwa 30 Jahren besteht und in dieser Formation mit Jens an der Gitarre und Hans am Keyboard, seit 15 Jahren auf der Bühne steht. Es wurden bereits fünf CDs und drei DVDs veröffentlicht.

Sie haben schon Touren durch ganz Deutschland und Österreich gemacht. Am bewegendsten war ein Engagement 1995 im Kosovo, wo sie vier Tage lang die dort im Einsatz stationierten deutschen Soldaten mit ihrer Show erfreuen durften. Sie sind an ihren Instrumenten Autodidakten, außer Jens, der Unterricht hatte und mit seinen Soli für Beifall sorgte. Im Gespräch ließ er es sich nicht nehmen, unter dem Gelächter seiner Kollegen, darauf hinzuweisen, dass er Single sei. Auch der Schlagzeuger berichtet, von klein an ein Faible für Rhythmus gehabt zu haben und sich selbst ausgebildet zu haben.  Mit ihrem authentischen und satten Live Sound überzeugen die fünf erfahrenen Musiker auf ganzer Linie. Sie haben längst bewiesen, dass sie zu den Top-Coverrockbands Deutschlands gehören. www.cockroach.de

Jay The Bird traten als nächste auf. Im Vorfeld beim Soundcheck verbreiteten sie schon gute Laune. Es handelt sich um eine vierköpfige Blues-Rock-Band aus Hamburg. Die Wurzeln der Musiker sind in Hamburg, Bali und den Niederlanden zu finden. Da wundert es nicht, dass internationale Einflüsse den ehrlichen, handgemachten Sound bestimmten. Kopf der sympathischen Band ist David Knaak (Vocals, Guitar), begleitet von Timmy Hemsen (Guitar), Oda Roerdink am Bass und vertretungsweise vom gutgelaunten Drummer Stefano Corloron aus Italien. Letzterer ist ganz kurzfristig eingesprungen, was nicht erkennbar war, so stimmig und souverän war sein Groove.

Sie präsentierten eigene Songs unter die sie gekonnt ein paar Cover mischten, zum Beispiel Superstition von Stevie Wonder in einer ungewöhnlichen Version oder sehr modern rockig Johnny Be Good von Chuck Berry. Am Merchstand konnte ihre EP It Might Get Loud erworben werden, was reichlich getan wurde. Alle vier standen mir nach dem Gig gern zum Interview zur Verfügung, Oda zeigte stolz ein Foto ihrer kleinen zweijährigen Tochter. Die Band probt in Hamburg-Wandsbek, hatte dort lange einen Proberaum im vierten(!!) Stock eines Bunkers, sind jetzt aber zum Glück umgezogen. Kennengelernt hatten sie sich auf einem Musikerflohmarkt und schnell gemerkt, dass es passt. Stefano ist hauptberuflich Trommler. Er wird zu verschiedenen Gelegenheiten gebucht. Hier in Strukkamp hatte er viel Spaß. Oda beeindruckte mit ihrem Effektboard, sie hatte ein Skateboard umfunktioniert, und dieses auf Absätze eines Damenschuhs montiert, so dass es schräg stand – ein echter Hingucker. 2024 machten sie mit ihrer ersten Single Phoenix, einer Kollaboration mit dem indonesischen Bluesrock Gitarristen Gugun Blues Shelter auf sich aufmerksam in der Szene. Als Zugabe bekamen wir Purple Haze auf die Ohren. Und ganz zum Schluss machte Oda eine Seitrolle über Davids gebeugten Rücken, während sie weiterspielten, sehr zur Freude des Publikums. Wer sich weiter informieren möchte: www.linkedtr.ee/jaythebird

Dann traten T.H. &The Boneshakerz aus Hagen auf. 2019 erschien ihr Debutalbum Love, Soul, Rock´n Roll, das Ausnahmemusiker Tim Husung (Vocals, Guitar, Bluesharp) komplett allein eingespielt hat. 2024 wurde das zweite Album Last Train To Graceland veröffentlicht. Ende 2024 brachten sie die Live EP Shakin´Bones- Live from The Road raus. 2025 spielten sie Gigs unter anderem in der Balver Höhle beim German Kultrockfestival oder auf dem international beachteten New Orleans Festival in Fürth. In Köln Ossendorf spielten sie vor den Inhaftierten und coverten Johnny Cash´s Folsom Prison Blues. Ein guter Freund hat Tim Husung einmal als Rockromantiker bezeichnet. Dem kann ich ohne zu zögern zustimmen. In Fehmarn standen mit auf der Bühne Robin Brieseck (Bass), Daniel Geist), Torben Strassburger (Rhythm Guitar, Backup Vocals) (Hammond Organ und Volker Britz (Drums). Ihr kraftvoller authentischer Southern Rock, sowie Bluesy Retro Rock wurde geprägt von Touren durch Kalifornien und Arizona. „Dieser Old-School-Charakter wurde geschickt in die Neuzeit transportiert.“ - Zitat aus dem Rock Magazin Eclipsed, das ich nur unterstreichen kann. Mir hat der Auftritt gut gefallen, sie ließen genau die handgemachte Rockatmosphäre entstehen, für die das Festival steht.

Ich bekam mit, dass davon gesprochen wurde, dass man vor Tim Angst haben könnte, wie er mit voll tätowierten Armen, Hut, Sonnenbrille, Bart und langen Wuschelhaaren am Mikrofon performte. Nach dem Auftritt erlebte ich im Gespräch einen feinen, bescheidenen sehr sympathischen Menschen, der seine Amerika Tour nicht so hoch hängen wollte. Das Gitarrenspiel und die Bluesharp hat er sich selber beigebracht. Ursprünglich war er als professioneller Schlagzeuger unterwegs, unter anderem im Umfeld von Doro Pesch und Alice Cooper. Er berichtete, wie auch alle anderen Köpfe der auftretenden Bands, dass er alles, außer Gigs und komponieren auch selbst organisiert, es geht jetzt in 2026 noch auf die Lion Tour durch Deutschland mit acht Gigs. www.boneshakerz.net

Arrested waren der vorletzte Act des Abends. Die sechsköpfige Band aus Lübeck besteht seit 10 Jahren. Die Mitglieder fanden sich bei einem Casting der Rockpop-Schule Lübeck und wurden gemeinsam erwachsen. Sie begeisterten mit Temperament, zweistimmigem Harmoniegesang und Posaune, und prägten den Begriff “Female Fronted Future Rock“. Damit sind rockige Gitarren, elektronische Elemente und futuristische Synthesizer gemeint, die frischen Wind in die Musikszene brachten und ihren modernen Sound unverwechselbar machten. Ihr Zusammenspiel bewies, dass sie mehr verbindet als nur Musik. Es war lebendig, sehr beweglich und spürbar vertraut. Alle Blicke auf sich zogen die beiden Sängerinnen Wencke und Josi die ein Fitness-Programm absolvierten mit ihrer Performance. Begleitet wurden sie von Finn (Guitar), Rial (Drums), der vor kurzen Hannah ersetzen musste, da sie zum Studium Lübeck verlassen hatte, und der sich, wie Wencke mir erzählte, sehr gut in die Band eingelebt hat. Dominik (Keys)und Thore (Trombone und Bass, zu dem er überredet wurde) komplettierten das Sextett. In ihren eigenen Songs geht es um Veränderung, inneres Wachstum, und gesellschaftliche Verantwortung. Nach einer kurzen Babypause meldeten sie sich hier zurück, allerdings, um sich nach noch einem folgenden Konzert diesen Monat ganz zu verabschieden.

Josi hat als Mutter ihren Fokus verändert und verlässt die Band. Damit ist ein Kapitel beendet, und ohne Josi kann es für die anderen nicht weitergehen, sie ist nicht einfach so zu ersetzen. Auch hier zeigt sich die persönliche Verbundenheit der Bandmitglieder untereinander, sie wollen weitermachen, mit neuem Konzept und neuer musikalischen Ausrichtung. Geprobt wird in Lübeck, wo Dominik ein eigenes Tonstudio besitzt. Sie kamen in Strukkamp sehr gut an, und man ließ sie ungern von der Bühne gehen. Danke an Wencke für ein sehr persönliches Gespräch, zu dem sie sich gern bereit erklärt hatte. www.arrested-music.de

Als Top Act war nun Asep Stone Experience der Höhepunkt des Tages. 1968 in Bandung, Indonesien geboren, verbrachte Asep als kleiner Junge die meiste Zeit des Tages damit, sich selbst Gitarre spielen beizubringen. Mit 16 bestritt er seinen ersten Auftritt beim „Gladiator Rocks Festival“ in Bandung gleich vor 20.000 Leuten. Zwei Jahre später löste er ein one-way-ticket nach England. Er tourte jahrelang mit seiner eigenen Band Stone Free durch das Königreich und wurde 2004 eingeladen, gemeinsam mit dem original Hendrix Bassisten Noel Redding bei einer Jimi Hendrix Auktion aufzutreten.

Dieses Konzert wurde live bei der BBC übertragen und Redding adelte Asep mit den Worten „the closest thing to Hendrix“. 2007 zog es ihn nach Zürich, von wo aus er mit der Asep Stone Experience Show Konzerte auf der ganzen Welt spielt. An diesem Abend in Fehmarn traute man seinen Augen und Ohren nicht, sowohl mit seiner Optik, als auch mit seiner Art, die Gitarre zu bearbeiten, ließ er an Reinkarnation denken. Ob hinter dem Rücken, mit den Zähnen oder im Liegen - er stand seinem Idol in nichts nach. Zwischen Versunkenheit in seine Musik und Kontakt zum Publikum mit Gestik und Mimik suchend wechselte er seine Attitüde während seiner Darbietung immer wieder. Der große Hendrix Moment am Schluss wurde unterstrichen von Hendrix Klassikern wie Purpe Haze, Foxy Lady, Hey Joe, Voodoo Chile und Little Wing.

Was für ein fulminanter Schlusspunkt eines nostalgisch anmutenden Tages. www.asepstone.com

Einen Wermutstropfen gibt es dennoch, wie eingangs erwähnt, tritt Werner Feldmann nicht mehr bei der Wahl zum 1. Vorsitzenden an. Wird es ein 27. Fehmarn Open-Air-Festival geben?

Petra Saager-Begas


000 Plakat Fehmarn Open Air 2026

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Arrested auf dem Fehmarn Open Air 2026 Foto: Petra Saager-Begas

Arrested auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasArrested auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasArrested auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasArrested auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasArrested auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasArrested auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasArrested auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-Begas

Asep Stone Experience auf dem Fehmarn Open Air 2026 Foto: Eckhard Kretschmer - Fotograf auf Fehmarn

Asep Stone Experience auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Eckhard Kretschmer - Fotograf auf FehmarnAsep Stone Experience auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Eckhard Kretschmer - Fotograf auf FehmarnAsep Stone Experience auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Eckhard Kretschmer - Fotograf auf FehmarnAsep Stone Experience auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Eckhard Kretschmer - Fotograf auf Fehmarn

Cockroach auf dem Fehmarn Open Air 2026 Foto: Petra Saager-Begas

Cockroach auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasCockroach auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasCockroach auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasCockroach auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasCockroach auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-Begas

Five-Connected auf dem Fehmarn Open Air 2026 Foto: Petra Saager-Begas

Five-Connected auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-Begas

Greif Tech Brody auf dem Fehmarn Open Air 2026 Foto: Petra Saager-Begas

Greif Tech Brody auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasGreif Tech Brody auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasGreif Tech Brody auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-Begas

Gun Called Britney auf dem Fehmarn Open Air 2026 Foto: Petra Saager-Begas

Gun Called Britney auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasGun Called Britney auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasGun Called Britney auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasGun Called Britney auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasGun Called Britney auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasGun Called Britney auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasGun Called Britney auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasGun Called Britney auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasGun Called Britney auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasGun Called Britney auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasGun Called Britney auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasGun Called Britney auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasGun Called Britney auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasGun Called Britney auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasGun Called Britney auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-Begas

Jay The Bird auf dem Fehmarn Open Air 2026 Foto: Petra Saager-Begas

Jay The Bird auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasJay The Bird auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasJay The Bird auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasJay The Bird auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasJay The Bird auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasJay The Bird auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasJay The Bird auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-Begas

Static Break auf dem Fehmarn Open Air 2026 Foto: Petra Saager-Begas

Static Break auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasStatic Break auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasStatic Break auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasStatic Break auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasStatic Break auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasStatic Break auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-Begas

T.H. & The Boneshakerz auf dem Fehmarn Open Air 2026 Foto: Petra Saager-Begas

T.H. & The Boneshakerz auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasT.H. & The Boneshakerz auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasT.H. & The Boneshakerz auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasT.H. & The Boneshakerz auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasT.H. & The Boneshakerz auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasT.H. & The Boneshakerz auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasT.H. & The Boneshakerz auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-Begas

Werner Feldmann auf dem Fehmarn Open Air 2026 Foto: Petra Saager-Begas

Werner Feldmann auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-BegasWerner Feldmann auf dem Fehmarn Open Air 2026  Foto: Petra Saager-Begas

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