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Kay, Arny

Bluesgitarrist und Sänger. Seit 1981/86 Kopf der nach ihm benannten Arny Kay Band

Wurde 1947 als Sohn eines Amerikaners und einer Deutschen in Deutschland geboren.

Er wuchs in Gurnee, Illinois 30 Meilen nördlich von Chicago auf. Mit ca. 14 Jahren begann er Gitarre zu spielen auf einer billigen akustischen Gitarre, die er von einem befreundeten Musiker geliehen bekam. Die frühen Einflüsse waren zu jener Zeit vor allem die Rock'n'Roller Buddy Holly, Eddie Cochran und natürlich Chuck Berry. Er kam dann zurück nach Deutschland, wo er die Schule einschließlich Studium absolvierte.

Durch die Popularität des Blues in England durch John Mayall, Eric Clapton, Alvin Lee u.a. wuerde er mehr un dmehr durch den schwarzen Blues und hier besonders von BB King, Freddie King und Buddy Guy sowie die Slidegitarristen Elmore James und Robert Johnson geprägt und beeinflußt.

Anfang der 1970er Jahre war Arny wieder zurück in den USA in Chicago und im Süden, dem Geburtsort des Country Blues. Hier traf er einen der letzten großen Chicago Blues Slide Gitarristen, Furry Lewis, und in Chicago Homesick James, die ihn neben Robert Johnson und Charlie Patton besonders mit dem Country Blues inspirierten.

Viele Jahre in den Clubs in Chicago und Umgebung folgten, die seinen früheren Bluesstil sehr prägten. Mitte der siebziger Jahre kam er wieder zurück nach Deutschland, wo er seit diesem Zeitpunkt seinen Wohnsitz hat. Allerdings hielt er sich in der Regel einen Teil des Jahres mit Tourneen und Clubgigs in Chicago in den USA auf. Anfang der 1980er Jahre zog er von Chicago nach West Palm Beach, Florida, wenn er sich in den USA aufhielt. Anfang der 1990er Jahre verlegte er seine permanent residence nach Phoenix, Arizona. Hauptwohnsitz ist allerdings seit über 20 Jahren jetzt Deutschland.

Die 1980er Jahre waren in den USA geprägt durch die Zusammenarbeit mit vielen bekannten Blues- und Rockmusikern wie Chuck Berry, Dickie Betts (Allman Brothers) usw. In Deutschland war Arny lange Jahre mit dem im August 1997 verstorbenen Bluesgitarristen und -sänger Luther Allison zusammen und befreundet, wobei 1986 die LP "Rockin' The Blues" entstand.

Von 1981 bis 1987 war er außerdem mit der amerikanischen Bluessängerin Marina Kay liiert. In dieser Zeit entstanden mehrere LPs, u.a. auch die LP "Steamroller" mit special guest Jim Kahr.

In den letzten Jahren wurde sein Gitarrenstil mehr un dmehr von seinem Idol Jimi Hendrix und dem 1991 verstorbenen Stevie Ray Vaughan, den er kurz vor seinem Tod in Chicago traf, aber auch modernen Gitarristen des Rock beeinflußt.
Die Rock-Blues-CD "Hang on Jimi" (1994) würdigt mit demselben Titelsong sein großes Idol. Diese CD ist außerdem eine deutsch-amerikanische Gemeinschaftsarbeit, in den USA mit seinem Freund Jay Mattes, dem langjährigen Drummer von Luther Allison, wie auch in Deutschland aufgenommen und mit amerikanischen und deutschen Rock-Blues- und Jazzmusikern produziert.

1997 erschien die CD "Anthology", eine Zusammenstellung von Livemitschnitten, CD Outtakes und Aufnahmen früherer LPs, u.a. mit Luther Allison.
[Presseinfo Management 1998]

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