German Rock e.V. | Das Online-Archiv der Deutschen Rockmusik
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2073 Deutsche Bands

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People

Biografie

erman Rock Lexikon - BandsPEOPLE

Biographie
1965Bernd Heyder gründet The Awful.
August 1966Ilona Kettenbeil, Frank Eberhardt und Bernd Heyder formieren The People.
Herbst 1967Ilona Kettenbeil wird durch Angelika Find ersetzt.
Sept. 1968Erster Auftritt im Stadttheater Aschaffenburg.
Jan. 1969The People sind zu Gast beim Bayerischen Rundfunk in München.
Feb. 1969Am 15.2.1969 wird die erste The People Schallplatte mit 4 Titeln veröffentlicht.
März 1969The People beim Südwestfunk in Baden-Baden. Anlaß: Vorausscheidung zur Fernseh-Sendung Talentschuppen.
Juni 1969The People gewinnen einen Wettbewerb des Bayerischen Rundfunks.Danach löst sich die Band auf.
1976Es kommt zur zweiten People - Auflage. Bernd Heyder trifft Karl-Walter Neumann, Peter Dill und Friedemann Schlett.People erspielen sich durch unzählige Live-Auftritte eine große Fan-Gemeinde.
1980People erhalten einen Schallplattenvertrag beim Aschaffenburger Label Ohrwurm-Records.Sie veröffentlichen die LP Misty Mood. Für die Aufnahmen zu Misty Mood verstärken sich People mit Ralf Bukowski (Bass) und Siggi Grimm (Drums).Beide werden danach feste People-Mitglieder.
1982Ebenfalls bei Ohrwurm-Records erscheint die LP Easy Going.
1983People wechseln zum Schallplatten-Giganten CBS und veröffentlichen kurz darauf mit Auf Du & Du ihre erste deutschsprachige LP. Es folgen zahlreiche Fernseh-Auftritte und Konzerte in ganz Deutschland.
1984People lösen sich auf.
1990Beim Rock-Fasching in Aschaffenburg-Schweinheim geben People am 24. Februar ein Revival-Konzert.
1993People treten fast 10 Jahre nach der Auflösung am 27. November im ausverkauften Aschaffenburger Stadttheater auf.Es wird eine Live-CD mitgeschnitten.
1994People - Abschiedskonzert am 3. April im Aschaffenburger ColosSaal.
1998Am 27. Juli wird beim Aschaffenburger Sysyphus - Label eineBest Of - CD veröffentlicht. Live-Auftritte sind geplant.

Bilder

Bernd Heyder 1995
© Sysyphus Rec.

Konzertbericht

erman Rock Lexikon - BandsPEOPLE

Konzertbericht
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Diskografie

Jahr vonJahr bisBezeichnungArtCover
1998 The Best of PeopleOut on the Road Again LP

Rezensionen

erman Rock Lexikon - BandsPEOPLE

Plattenkritik
Out On The Road AgainKennt Ihr sie noch? Aschaffenburgs Antwort auf die Folkwelle der 60er und 70er Jahre? Jene hoffnungsvolle Band, deren Hoffnung schwand, als eine große Plattenfirma sie als Aschaffenburger BAP an den Mann bringen wollte? Genau, PEOPLE heißt jene Band, war erst kürzlich auf dem Stadtfest zu hören und zu sehen - aber nur ausnahmsweise, denn die Band gibt es nicht mehr. Auch wenn die Herren um Bernd Heyder und Peter Dill sich alle paar Jahre wiederfinden, um im Stadttheater oder eben beim Stadtfest alte Zeiten heraufzubeschwören. Der Untertitel "The Best of..." ist bezeichnend, auf dieser CD des Hösbacher Sysyphus - Labels finden sich alle "Hits" (z.B. "The hunter", "Music´s on tonight") wieder, sowohl die deutschsprachigen als auch die englischsprachigen. Für alle Heimatklänge-Macher mal ganz interessant, was ihre "Väter" so für Musik gemacht haben...
[Aschaffenburger Stadtmagazin, Oktober 1998]

Out On The Road AgainDie legendäre Aschaffenburger Rock-Formation People meldet sich mit einem Best Of - Album zurück. Wir nutzten aus diesem Anlaß die Chance, um mit Bernd Heyder (Sänger und Gitarrist) und K.-Walter Neumann (Percussion) über die Vergangenheit, die momentane Lage, sowie die Perspektiven der (alt-) Aschaffenburger Band zu sprechen.
Anfangen hat alles in den späten 60er Jahren. Erste Achtungserfolge wurden verbucht. Nach dem Gewinn eines Wettbewerbs des Bayerischen Rundfunks löst sich die Band allerdings das erste Mal auf. Ende der 70er/Anfang der 80er beginnt die Blütezeit der sechsköpfigen Formation. Die beiden LP´s "Misty Mood" und "Easy Going" veröffentlicht das Aschaffenburger Ohrwurm-Label.
1983 wird der Schallplattengigant CBS auf The People aufmerksam und bietet ihnen einen für damalige Verhältnisse äußerst lukrativen Vertrag an. "Wir hatten damals die selben Konditionen wie NENA im Vertrag stehen", erzählt K.-Walter Neumann sichtlich amüsiert. Kurz darauf veröffentlichen People bei CBS ihre erste deutschsprachige LP "Auf Du & Du". "Mit englischsprachiger Musik hattest Du im Zuge der Neuen Deutschen Welle keine Chance Beachtung zu finden", meint Bernd Heyder.
"Leider waren wir etwas zu spät dran mit unserem Deutsch-Rock nach Mundart und mußten uns ständig den Vergleichen mit BAP stellen, welche zu diesem Zeitpunkt auf dem Höhepunkt ihrer Karriere waren. Einerseits ehrenvoll, andererseits konnten wir es nach einiger Zeit einfach nicht mehr hören bzw. nachvollziehen", so Heyder weiter. Im Zuge der Rezession schnallt man auch bei CBS den altbekannten Gürtel etwas enger und so wird Aschaffenburgs People nach leider nur mäßigen Absatzzahlen verkaufter LP´s Opfer eben dieser. Danach geht´s mit der Band bergab. 1984 lösen sich People das zweite Mal auf. Mitte der 90er nimmt die Band im ausverkauften Stadttheater eine Live-CD auf, jedoch ohne großartige Ambitionen, den Fortbestand der People zu gewähren. Fast 5 Jahre später tritt das noch frische, aber bereits etablierte Aschaffenburger Label Sysyphus Records an People heran. "Die Idee war, als 5. Platte eine Best Of-Compilation mit unseren besten Stücken zu veröffentlichen. Die Stücke wurden komplett neu überarbeitet und es kamen drei bisher unveröffentlichte Tracks hinzu." "Best Of People" wird während eines kleinen Promotion-Gigs auf der Primavera-Bühne im Rahmen des Stadtfestes präsentiert.
Damit soll das Thema Reunion allerdings bei weitem noch nicht erledigt sein. Aschaffenburg kann sich im November auf einen prachtvollen Best-Of-Gig im Stadttheater und noch weitere Auftritte im unterfränkischen Raum freuen. Es geht also weiter mit Aschaffenburgs legendären Rock-Barden von People... out on the road - again.
[FRITZ, September 1998]

Abtauchen in Untermain-MusikgeschichtePeople stellen ihre Best-of-CD heute abend auf der Showbühne beim Stadtfest vorFür eine ganze Generation von Aschaffenburgern sind sie mit Jugenderinnerungen verknüpft: People, die Band um Songwriter, Gitarrist und Sänger Bernd Heyder, hat in den frühen 80er Jahren die hiesige Musik-Szene geprägt wie kaum eine andere Gruppe aus der Mainstadt. Jetzt hat das Hösbacher Sysyphus - Label mit "The Best of.... People" eine Werkschau der Aschaffenburger Folkrock-Formation herausgebracht. Heute abend spielen die Musiker um 20.50 Uhr im Rahmen des Aschaffenburger Stadtfestes auf der Showbühne am Marktplatz, das erste Mal seit vier Jahren.
Geändert hat sich gegenüber der früheren Besetzung nur wenig. Neben Frontmann Heyder stehen Peter Dill, Siggi Grimm, Friedemann Schlett und Karl-Walter Neumann auf der Bühne. Nur Bassist Ralf Bukowski, der die Aufnahmen von 1980 bis 1984 mitbestritt, lebt heute in Norddeutschland. Für ihn war bei der 1993er Live-Aufnahme im Stadttheater Werner Wienand eingesprungen.
"The Best of People" ist zugleich ein Abtauchen in die Musikgeschichte. Mehrstimmiger Harmoniegesang, wie vor einem Vierteljahrhundert von Bands wie America oder Crosby, Stills, Nash & Young gepflegt wurde, sowie endlose Soli, wie sie etwa den Track Misty Mood bestimmen, haben etwas Patina angesetzt. Den nostalgischen Gefühlen dürfte das keinen Abbruch tun. Andere Stücke klingen überraschend frisch und unverbraucht.
Musikalisch haben sich People stets an angloamerikanischen Bands orientiert. Schon in ihrer folkorientierten Entstehungszeit Ende der 60er Jahre - eine Epoche, die auf der CD fehlt - waren The People, wie sie sich damals nannten, Peter, Paul & Mary näher als etwa Abi & Esther Ofarim. Und auch in den späteren Jahren bezogen sie sich lieber auf C, S, N & Y als auf Deutschrockbands.
Da schmerzte es Heyder & Co natürlich, daß ihr deutschsprachiges Major-Debut beim Schallplatten-Giganten CBS 1983 nach Ansicht Heyders vor allem deswegen floppte, "weil wir in den Medien als unterfränkische Ausgabe von BAP gehandelt wurden - was wir nicht waren". Und viele alte Fans, die die englischsprachigen People liebten, "zogen damals nicht mit", erinnert sich der People-Sänger.
"The Best of People" ist ein repräsentativer Überblick der Entwicklung der Band seit etwa 1980. Die Scheibe dürfte allerdings selbst für hartgesottene Fans der Gruppe interessant sein, die schon alle Scheiben im Plattenschrank haben. Denn erstmals sind Aufnahmen auf der CD zu hören, die man auf den bislang erschienenen Tonträgern des Aschaffenburger Ohrwurm-Labels, der Live-CD von 1993 sowie auf der CBS-Scheibe vergeblich sucht. Die Kompositionen "Ich bin so frei", "Roter Faden" und "Tiger" hatten People bereits Mitte der 80er Jahre für eine geplante Platte bei CBS aufgenommen. Wegen des wenig erfolgreichen CBS-Debuts verschwanden diese in der Schublade und kommen erst jetzt ans Licht. Außerdem haben die Musiker ihre Lieblings-Songs von Neil Young und Graham Nash interpretiert.
[Main Echo, 29.August 1998]

The Best Of...People - Out On The Road Again [Sysy Cd0298]
Diese CD legte mir Uwe Göller (Eclipsed und Sysyphus Records) ans Herz.
People machen schon fast so lange Musik wie die legendären Stones, nämlich seit 1966, und sind noch immer aktiv.
Erstaunlich, daß so eine Band im Norden Deutsch-lands nahezu unbekannt blieb. Nun gibt es von Sysyphus Records eine “Best of “ Collection auf der die lange Schaffensperiode in immer-hin 18 Stücken dargestellt wird.
Das Intro "Picture In Your Mind" stimmt die Hörer mit sanften Gitarrenklängen auf über eine Stunde bester Musik von Soft bis Westcoast ein. Die Texte sind in deutscher und englischer Sprache verfasst. Themen des Alltags ("Alles wegen Dir") werden genauso behandelt wie Lyrisches und Nachdenkliches ("Herbst"). In dem Titel “Auf’m Weg” wird in lockerer Form beschrieben wie je-mand stirbt, und was er dabei em-pfindet. Das Stück klingt als wäre es eine BAP Nummer. Tatsächlich wurden People, zu der Zeit als das Stück entstand, als die BAP des Südens verkauft. Es war der Wunsch der Plattenfirma. Glück-licherweise ist das aber nicht so eingeschlagen. Der Song ist klasse, aber People sind halt doch mehr als nur eine Kopie. Beeindruckend für mich auch die perfekte Art in der sie ihre Instrumente beherrschen. Da kann man den deutschen Akzent bei den englisch gesungenen Texten ruhig überhören! Gelungen sind auch die kleinen Anspielungen und Ver-gleiche in Musik und Text. Bei “Tiger” wird klar gemacht, das Sicherheit auch mit Abhängigkeit bezahlt werden muß. Überhaupt malen People ihre Texte wie Bilder. Mit ihrem klaren einfachen Stil sind sie auch musikalisch im besten Sinne kommerziell.
Immer wieder haben sie ihr Bandleben für ein paar Jahre unterbrochen, nur um dann wieder mit neuen Ideen zu verblüffen. Ihre Jubiläumskonzerte sind aus-verkauft und die Stimmung super. Deshalb gibt es auch vier Tracks aus solchen Konzerten auf dieser CD. Die Zugaben machen einfach nur Spaß: die Band spielt live Crosby, Stills, Nash and Young-Klassiker. Mir gefällt diese CD außerordentlich gut hört sie an! Im übrigen wollen People in diesem Jahr verstärkt auf Tour gehen. Wir werden davon berichten.
[Kurt Mitzkatis für German Rock News 6]

Interviews

erman Rock Lexikon - BandsPEOPLE

Interview
"Ich liebe diese Musik nach wie vor"Von der Aschaffenburger Band People gibt es eine Werkschau auf CD: "On The Road again - The Best of People"Es gibt nicht gerade viele Aschaffenburger Bands, die den Sprung über den regionalen Tellerrand gewagt haben. Die in den 60er Jahren gegründete Gruppe People ist eine derjenigen, die in den 80er Jahren mit einem Major-Vertrag in der Tasche ins große Musikgeschäft einsteigen wollten. Über People, die Gründe für ihr damaliges Scheitern und die aktuelle Werkschau "The Best of People" (SYSYPHUS) sprach Alexander Bruchlos mit Band-Chef Bernd Heyder.

People war eine der ersten Folkrockbands in Aschaffenburg. Was bedeutete die Gruppe für die Musikszene in den 60er Jahren?
Als Trio haben wir in den 60er Jahren die ersten Aschaffenburger Open-Air-Konzerte veranstaltet. Damals kamen schon etwa 2000 Leute in den Schloßhof. Das war 1967/68, hier das erste Open-Air-Konzert überhaupt, noch vor Woodstock. 1969 lösten wir uns auf, als unser zweiter Sänger zum Bund mußte.

Eure Platten bei einem Aschaffenburger Kleinverlag wurden von der regionalen Kritik und eurem Live-Publikum begeistert aufgenommen mit CBS (heute Sony-Musik) wurde in den 80er Jahren auch eine große Plattenfirma auf euch aufmerksam. Wieso seid ihr heute nicht in den Charts?
Nach unseren Produktionen beim hiesigen Ohrwurm-Label ist unsere erste Platte beim damaligen Major CBS nicht so rübergekommen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Die war deutschsprachig, und wir sind in den Medien ständig mit den Kölnern BAP verglichen worden. Die haben uns als Kopie den Hahn abgedreht. Ich fand´s total blöd, denn wir waren keine Kopie. Wir haben schließlich unser Leben geführt. BAP-Sänger Wolfgang Niedecken und ich sind zwar eine Generation, und wir haben dadurch bedingt wohl auch ähnliche Erlebnisse gehabt, doch People war schon etwas anderes.

Deutsche Texte sind in den letzten Jahren wieder populärer geworden. Wie kam es damals zu eurer Entscheidung, deutsch zu singen?
Mir war Anfang der 80er Jahre nichts mehr eingefallen. Ich hatte Bekannte in Kanada. Da dachte ich mir, dort treibe ich mich ein paar Jahre rum, da wird das Englisch schon ein bißchen geläufiger. Dann bin ich zurückgekommen, und es war schlimmer als vorher. Klar, daß ich als Deutscher keine hochwertigen englischen Texte schreiben kann. Einen Deutschen stört das vielleicht weniger, aber jeder Engländer merkt das sofort. Wir hatten das Problem: Die Leute, die People kannten, wollten von der deutschen Platte nichts wissen, obwohl damals die Neue Deutsche Welle aktuell war. Und die CBS-Leute hatten mit den englischen Sachen Schwierigkeiten. Ich finde heute: die englischen Sachen sind gut, die deutschen sind sehr gut. Die hätten mehr verdient, als das, was daraus geworden ist.

Welche Rolle spielen die Texte bei People?
Sie stehen zwar im Mittelpunkt, doch wegen der Musik haben wir es gemacht. Ich liebe diese Art Musik nach wie vor. Wir haben uns musikalisch schon früh am amerikanischen Westcoast-Sound orientiert, an Gruppen wie Crosby, Stills, Nash & Young und solche Sachen. Bei einer Probe haben wir kürzlich "Helplessly Hoping" von C,S,N,&Y einstudiert. Wir hatten das Stück noch nie gespielt. Eine viertel Stunde später stand der Song.

Verträgt sich diese Musik mit deutschen Texten?
Ich glaube schon. Gerade das Lied "Herbst" ist der beste Beweis dafür, daß das bestens funktioniert. Auf unserer aktuellen Best-of-CD sind freilich einige Stücke, die sich auf damalige Verhältnisse beziehen, das muß man berücksichtigen. Der Kalte Krieg ist vorbei, Die Startbahn West ist gebaut... an unserer kritischen Haltung hat sich nichts geändert. Themen wie Unrecht und Umwelt sind auch heute noch aktuell.

Wie waren eure Erfahrungen mit einem Major-Label?
Die waren phantastisch. Man hatte uns stets gewarnt: Die Großen beuten Euch aus und machen Euch fertig. Das Gegenteil war richtig. Die Leute von CBS waren wahnsinnig nett und zuvorkommend. Das Vorurteil, die Major-Companies gucken nur aufs Geld, stimmte zumindest nach unseren Erfahrungen damals nicht. CBS haben zwar unseren Vertrag gekündigt, als sie merkten, das läuft nicht so gut. Doch das war uns von Anfang an klar. Die machen ihre Arbeit schließlich nicht aus reiner Nächstenliebe. Wir pflegen noch heute freundschaftliche Kontakte zu den Leuten von damals.

War der kommerzielle Mißerfolg der Grund für Eure Trennung?
Ja, da war einfach die Luft raus. Denn das Musikerleben war einfach total anstrengend. Wir haben ja alles selber gemacht. Nach dem Bühnenaufbau und Soundcheck mußten wir spielen und schließlich die ganze Sache wieder abbauen. Und nebenbei haben wir auch noch gearbeitet. Von irgenetwas mußten wir schließlich leben.

Wie kam es dann zu den diversen Wiedergründungen von People 1990, ´93 und ´94? Und spieltet ihr damals in der "klassischen" People Besetzung?
Wir hatten 1980 den Rockfasching gegründet. Anläßlich des zehnjährigen Jubiläums haben wir 1990 noch einmal gespielt. Bis auf unseren damaligen Bassisten, der heute in Kiel lebt, waren schon 1990 alle wieder dabei. 1993 haben wir anläßlich des Jahrestags der Auflösung 1983 noch einmal ein Konzert gegeben, und eine Live-CD eingespielt. Warum sowohl unser ´93er Stadttheater-Auftritt als auch unser Gig ´94 als Abschiedskonzerte gehandelt wurden, ist mir bis heute auch nicht mehr klar. Doch damit habe ich keine Probleme. Wir werden jetzt beim Aschaffenburger Stadtfest noch einmal auftreten. Mehr ist noch nicht geplant. Wenn die Leute sagen: Die alten Knacker können wohl immer noch nicht aufhören, lassen wir´s natürlich. Das Schöne heute ist: Wir haben keinen Druck mehr. Man hat einfach nichts zu verlieren. Heute spielt jeder in einer anderen Band. Wir sind zwar privat eng befreundet, aber musikalisch lief zwischen uns die ganze Zeit nichts. Der Schlagzeuger trommelt bei den Honey Grounds, Peter Dill spielt bei Out of Court, Friedemann Schlett ist in einer Folk-Band im Darmstädter Raum aktiv, und unser neuer Bassist Werner Wienand ist selbst mit verschiedenen Jazz Formationen aufgetreten.

Welche Stücke sind auf "The Best of People" zu finden?
Das sind Stücke von vier bereits veröffentlichten Tonträgern. Hinzu kommen drei Songs, die zwar schon über zehn Jahre alt sind, aber nie publiziert wurden. Wir hatten die Stücke für ein weiteres Album bei CBS aufgenommen, das dann nie erschienen ist. Sie wurden auch nie öffentlich gespielt. Die Stücke sind nur technisch überarbeitet und dem heutigen Zeitgeschmack angepaßt worden.
[Main Echo, 2.August 1998]

Musiker

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News

/a}
In letzter Zeit nix mehr von gehört... was ist denn aus denen geworden?

Bitte wendet euch an die Redaktion, wenn ihr Material bereitstellen könnt.

Danke [jg]

TOURDATEN:
(Kann sein wir haben auch nur vergessen nachzutragen... Wenn Konzerttermine bekannt sind, ist auf   j e d e n   Fall was in der allgemeinen Tourdatenliste drin.)

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