German Rock e.V. | Das Online-Archiv der Deutschen Rockmusik
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2072 Deutsche Bands

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Soul Doctor

Biografie

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[Mit Beiträgen von: Andrea Göbel, Kurt Mitzkatis, Rita Mitzkatis]

Bilder

2001
PR-Foto

August 2001
Wacken OA
Foto: Andrea Göbel

August 2001
Wacken OA
Foto: Andrea Göbel

August 2001
Wacken OA
Foto: Andrea Göbel

August 2001
Wacken OA
Foto: Andrea Göbel

August 2001
Wacken OA
Foto: Andrea Göbel

August 2001
Wacken OA
Foto: Andrea Göbel

August 2001
Wacken OA
Foto: Rita Mitzkatis

August 2001
Wacken OA
Foto: Rita Mitzkatis

August 2001
Wacken OA
Foto: Rita Mitzkatis

August 2001
Wacken OA
Foto: Rita Mitzkatis

August 2001
Wacken OA
Foto: Rita Mitzkatis

August 2001
Wacken OA
Foto: Rita Mitzkatis

August 2001
Wacken OA
Foto: Rita Mitzkatis

August 2001
Wacken OA
Foto: Rita Mitzkatis

Konzertbericht

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Diskografie

Jahr vonJahr bisBezeichnungArtCover
2001 Soul Doctor LP

Rezensionen

Soul Doctor (2001, Massacre Records MAS CD0291)
Hier kommt der absolute Überhammer des rockenden Festivalsommers. Soul Doctor aus Deutschland fegen mit schnörkellosem lupenreinen "echtem Hardrock" alles von der überfüllten Heavy Metal Platte. Die Mischung aus Bon Jovi frühe Aerosmith und Krokus bietet alles was man mal so zum richtigen Headbangen braucht!
In Wacken werden sie es beweisen!! Schon die ersten drei Tracks wummern dermaßen aus den Boxen, dass selbst lahme Füße wieder wippen können. Die Gitarrensoli zaubern ein glückliches Lächeln auf mein Gesicht, dass man nur noch durch Operation oder Dieter Bohlen wegbekommt. Aber auch die Balladen atmen den Stil von Dead Or Alive von Bon Jovi (der Track Before The Night Is Over). Aber damit wir uns recht verstehen. Hie wird nichts abgekupfert. So muss das klingen, dann klappts auch mit den Nachbarn (so etwa ab Mitternacht!). Der Schlagzeuger Zacky muss wohl bei Led Zeppelins Meister Bonham gelernt haben, so eine fette Kelle schlägt er. Und Chris Lyne weiß wo die Gitarre die Seele kitzelt. Das hat mir der Arzt verschrieben. Unspoken Words zum Beispiel hat das Zeug zum Klassiker. Sänger Tommy Heart klingt wirklich irre nach jungem Bon Jovi. Obwohl in den beiden Tracks What Do You Want und Who Will Be There stark die Aerosmithwelle geschlagen wird.
Aber keine Angst: Soul Doctor wird bald keine Vergleiche mehr brauchen. Mit dieser Power setzt man Maßstäbe! Bassist J.D. sorgt zusammen mit Zacky für einen unglaublichen Drive!
Leute, wer dieses Powerpaket in einem Rutsch durchsteht, der wird sich mit verklärtem Blick eine Zigarette anzünden wollen.
Fazit: Besser geht es nun wirklich nicht!
[Kurt Mitzkatis]

Interviews

2001
GR: Kurt Mitzkatis für die GERMAN ROCK NEWS
TH: Tommy Heart von SOUL DOCTOR

GR: Seit wann genau gibt es euch?
TH: Soul Doctor gibt es schon seit zwei Jahren, damals haben unser Gitarrist Chris Lyne und ich angefangen, einige Songs zu schreiben, daraus hat sich dann Soul Doctor entwickelt. Im Prinzip ist Soul Doctor noch während meiner Zeit bei Fair Warning ins Leben gerufen worden.

GR: Bei welcher Gelegenheit habt ihr beschlossen eine neue Band zu gründen?
TH: Sowohl Jörg als auch ich waren in unseren damaligen Bands Sabu bzw. Fair Warning nicht richtig glücklich. Sabu war eigentlich als Band ins Leben gerufen worden, entpuppte sich dann aber mehr als ein Projekt, da man nicht live spielte. Ich habe immer darum gekämpft, dass Fair Warning eine richtige Band sind, spätestens seit dem Ausstieg unseres damaligen Gitarristen Andy Malecek ging diese Illusion aber für mich vollständig verloren. Schon einige Jahre zuvor hatte uns Drummer CC Behrens verlassen, bereits zu diesem Zeitpunkt fühlte ich mich unwohl, aber als Andy dann weg war, merkte ich, dass es keinen Zweck mehr hat, darum zu kämpfen, eine richtige Band zu sein. Dazu spielten wir für meine Begriffe viel zu wenig live und ich konnte meine Ideen nicht in das Songwriting bei Fair Warning einbringen. Jörg kannte ich schon seit der Victory/Bonfire/Fair Warning Tour im Jahr 1993. Dort haben wir uns angefreundet. Wir haben dann oft telefoniert und uns gegenseitig besucht. Bei einem dieser Treffen stellten wir fest, dass wir beide mit unserer Situation nicht gerade glücklich waren, und haben uns darüber unterhalten, gemeinsam eine Band zu machen, worüber wir zuvor nie gesprochen haben. Wir haben dann zusammen mit unserem Gitarristen Chris Lyne, mit dem ich schon vor etlichen Jahren in einer Berliner Band namens Heartlyne spielte, einige Rock-Klassiker gejammt und danach begonnen, eigene Songs zu schreiben. Daraus sind dann Soul Doctor entstanden.

GR: Euer Stil klingt wie eine Mischung aus dem Besten der frühen Aerosmith, Krokus und Bon Jovi. Nur das ganze kommt straight und fett rüber. Glaubt Ihr der (eigentlich doch schon alte ) Stil kommt heute noch an? Ich meine Krokus feierten ja wahre Triumphe letztes Jahr in Balingen und Wacken.
TH: Ich denke 'mal, dass diese Art von Musik zeitlos ist, dafür hat es immer einen Markt und ein Publikum gegeben, und das wird sich meiner Meinung nach auch nicht ändern. Und was heißt "alt"? Im Rock'n'Roll kann man sicherlich nichts mehr neu erfinden, und darum geht es uns auch nicht, sondern wir wollen einfach erfrischende Rockmusik machen, wie sie uns gefällt. Wichtig ist, dass alles aus dem Herzen kommt und man sich nicht irgendeinem Diktat unterwirft, sei es einem kurzlebigen musikalischen Modetrend oder bestimmten Wünschen der Industrie - wir sind und bleiben eine Rockband.

GR: Ihr wart vor kurzem mit Kingdom Come unterwegs. Wie war's?
TH: Diese Tour war sehr gut für uns, denn wir konnten zum ersten Mal unter Beweis stellen, dass wir eine richtige Band sind. Man kennt Lenny Wolf ja, auch mit uns wollte er seine Spielchen treiben, davon haben wir uns aber nicht beirren lassen, so dass er letztendlich sogar klein beigeben musste. Wir wollten diese Tour unbedingt spielen, obwohl uns keiner kannte, nachdem es für meine Begriffe für eine Rockband nichts wichtigeres gibt, als live auf der Bühne zu spielen. Wir wollten das Publikum einfach überzeugen, obwohl noch nie jemand etwas von uns gehört hatte und die Platte damals auch noch nicht auf dem Markt war. Diese Tour war einfach eine wichtige Erfahrung für uns und hat uns als Band noch enger zusammengeschweißt, alleine deshalb war es eine sehr wertvolle Erfahrung.

GR: Eure Wurzeln (Fair Warning und Bonfire) lassen ja schon ahnen, dass ihr keinen Blues spielt, aber wer von euch ist für den satten straighten Sound völlig ohne Schnörkel verantwortlich?
TH: Wir bringen uns alle in das Songwriting ein, das ist einfach eine Grundphilosophie dieser Band. Wir investieren auch alle gleich viel und jeder bekommt vom Gewinn auch ein gleich großes Stück vom Kuchen - wir sind wie eine Familie. Die Songs entwickeln wir alle zusammen im Proberaum, indem wir zusammen jammen und nicht jeder für sich im stillen Kämmerlein, jeder kann sich gleichberechtigt einbringen, es gibt keinen Chef oder Band Leader bei Soul Doctor. Jeder hat das Recht, seine Ideen in unsere Songs einzubringen, und das funktioniert wirklich wunderbar!

GR: Wo kann man euch dieses Jahr auf Festivals sehen?
TH: Wir werden auf dem diesjährigen Wacken Open Air zu sehen sein und dort am Samstag, den 04.08. aufrocken. Darüber hinaus planen wir noch eine Tour im Sommer oder Herbst, wobei wir entweder als Support unterwegs sein werden oder aber einige Clubshows spielen. Wir sind gerade übrigens schon wieder dabei, neue Songs für unser nächstes Album zu schreiben, das nächstes Jahr im Sommer erscheinen soll.

GR: Wird die nächste CD diese Tradition fortsetzen, oder kommen auch Stilwechsel in Frage?
TH: Wir werden unserem Stil mit Sicherheit treu bleiben und nur das machen, was uns gefällt und aus dem Bauch kommt. Warum sollten wir unseren Stil auch wechseln, das ist die Musik, die wir mögen und die wir auch am besten machen können? Trends kommen und gehen, Rock'n'Roll wird aber bleiben, es würde für uns überhaupt keinen Sinn machen, sich irgendwelchen Zeiterscheinungen zu beugen.

GR: Wer schreibt die Texte bei euch?
TH: Die Texte auf dieser Platte beschreiben zum Teil sehr persönliche Erfahrungen aus meiner Vergangenheit, dazu muss man die Lyrics aber sehr genau studieren, denn nicht alles, was auf den ersten Blick wie einesimple Love Story aussieht, dreht sich um zwischenmenschliche Beziehungen zwischen Mann und Frau, sondern hat metaphorischen Charakter zu bestimmten persönlichen Erlebnissen. Wir arbeiten alle zusammen die Texte aus, auch hier teilen wir uns wie beim Songwriting die ganze Arbeit und erhalten dabei etwas Unterstützung von unserem guten Freund Steve Plunkett, den man sicher noch von seiner Band Autograph kennt.

GR: Mit wem würdet ihr gerne mal zusammen auf der Bühne stehen?
TH: Eigentlich haben wir da keine besonderen Vorlieben, wir möchten einfach nur so viel wie möglich spielen und on the road sein - egal ob als Support oder in kleinen Clubs. Diese Band will sich ihr Publikum und die Fans jeden Abend mit viel Schweiß erarbeiten, das mag anstrengend sein, ist aber der Weg, den wir gehen wollen. Hauptsache spielen, spielen, spielen.... Im übrigen haben wir alle mit dieser Band das gefunden, was wir immer gesucht haben, insofern kann man sagen, dass sich für jeden einzelnen von uns bei Soul Doctor die Idealbesetzung zusammengefunden, demnach spielen wir schon mit unseren Lieblingsmusikern zusammen.

GR: Was erwartet ihr von der Zukunft?
TH: Viele Alben aufnehmen und vor allem viele, viele Gigs spielen, und hoffentlich mit unserer Musik viele Leute glücklich machen. Es ist ein irres Gefühl, wenn man den Leuten mit seiner Musik etwas geben kann und sie erreicht!

Musiker

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News

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NEWS:
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TOURDATEN:
(Kann sein wir haben auch nur vergessen nachzutragen... Wenn Konzerttermine bekannt sind, ist auf   j e d e n   Fall was in der allgemeinen Tourdatenliste drin.)

Kontakt

Fanclub: www.souldoctorfc.com

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