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Toten Hosen
Toten Hosen, Düsseldorf

Biografie

SPIEL MIR DAS LIED VON DEN TOTEN HOSEN
[Presseinfo 1984]

Wir befinden uns in der Mitte der achtziger Jahre. Das ganze Gebiet der deutschen Rockmusik ist von Selbsterfahrungsgruppen-Teilnehmern und den Enkeln lachender Vagabunden besetzt. Das ganze Gebiet? Nein! Fünf unbeugsame Düsseldorfer hören nicht auf, biederen Spätrockern und den Vertretern einer neuen Schlagerseligkeit Widerstand zu leisten... Selbst diejenigen, die sich jetzt nach Gebrauch des Wortes den Mund ausspülen oder die Hände waschen, streiten nicht ab, daß Punk das letzte Beben war, durch das die Welt der Rockmusik nachhaltig erschüttert wurde. Dort zeugt mittlerweile eine immer schnellere Folge von Instant-Trends und Mini-Kulturen zwar von Ratlosikeit, doch deutet nichts auf einen neuerlichen Urknall hin.

Die Toten Hosen haben die Ziele der Punk-Revolution nicht aus den Augen verloren. Sie setzen auf die 1977 wiederentdeckten Stärken der Rockmusik. Dazu gehört es sich mit einem Song kurz zu fassen und seinen Auftritt als eine Party für Musiker UND Publikum zu gestalten. An erster Stelle steht der Spaß. Wichtig ist für die Düsseldorfer, daß man sich auch ohne Musik versteht. Als Sänger Campino, Schlagzeuger Trini, Bassist Andi und die Gitarristen Kuddel und Breiti 1982 die Toten Hosen ins Leben riefen, hatten fünf alte Freunde eine Band gegründet.
Wenn die sich einmal zu einer Tournee entschließen, wird diese regelmäßig ein unvergeßlicher Abenteuerurlaub für alle Beteiligten. Dabei ist es egal, ob unterwegs in der Budapester Universität oder in einer alten Tankstelle namens "Tote Hose" im pfälzischen Rohrbach Station gemacht wird.

Mit ihrer ersten Single "Jürgen Englers Party", einem ironischen Kommentar zur Neuen Deutschen Welle, landeten die Toten Hosen einen Szenehit. In der folgenden Serie von Paukenschlägen war der kostenlose Werbefeldzug für "Bommerlunder" einer der lautesten. Sinn für Klassik stellte die Band mit einer Neuauflage des "Kriminaltangos" unter Beweis.
Der frische Wind, für den die Toten Hosen in der deutschen Musikszene sorgen, wird nicht nur von den einschlägigen Pop-Zeitschriften registriert. Etablierte Magazine wie "Stern" oder "Transatlantik" haben die Band ebenfalls entdeckt. Und auch in den öffentlich-rechtlichen Anstalten hinterlassen die Düsseldorfer ihre Spur, gehören zu den Stammgästen bei "Formel I" oder machen mal "Bei Bio" halt.

Anerkennung gibt es aber auch aus dem Ausland. Nachdem die Platten der Toten Hosen ohnehin zum Standardprogramm seiner Sendung gehörten, lud der englische Radiopapst John Peel die Band zu seinen legendären Sessions ein. Der "New Musical Express", Zentralorgan der internationalen Pop-Intelligentsia, war voll des Lobes, als ihm der Sound der Düsseldorfer zu Gehör kam: "Dies ist Punk in der klassischen Tradition"
Dieser Tradition bleiben die Toten Hosen auch mit ihrer neuen LP "Unter falscher Flagge" verpflichtet: Zehn explosive Nummern, in denen eine ohrwurmverdächtige Melodie stets für den Pop-Appeal sorgt. Eine neue Zielgruppe scheint da bereits im Sturm genommen: Drafi-Deutscher-Fans werden der Punkversion von "Shake hands" kaum widerstehen können.

Stil: Punkrock

[Mit Beiträgen von: Jürgen Hornschuh, Alex Kragl, Wolfgang Pokall, E.Scheftewitz]

Bilder

Eintrittskarte
Düsseldorf 23.12.1993
Rückseitentext: "Diese Aktie berechtigt eine Person zum einmaligen Besuch der großen Aktionärsversammlung [...]"

Konzertbericht

Bielefeld, 25.12.98, Seidensticker-HalleEin Erlebnis-Bericht

Weihnachten – Zeit der Besinnung. Aber auch Zeit der alljährlichen Hosenauftritte. Sonst immer nur als Heimspiel in Düsseldorf angedacht, gab es diesmal wegen der Veröffentlichung des neuen "Rote Rosen"-Albums eine kleine Tour drumherum – mit Abschluß am 26.12. in Düssseldorf (Live auf VIVA).

War es doch immer schon ein Wunsch meiner Tochter "Einmal zum Geburtstag die Hosen..." – es dauerte 17 Jahre, kein Weg war zu weit – am 25.12.98 klappte es. Von langer Hand vorbereitet, lief es optimal: Karten, Backstage, alles lag an der Kasse bereit. Keiner konnte uns aufhalten; bekannte Gesichter, nette Worte mit Manni, Kiki... und schon standen wir in den Katakomben in der Hosen-Kabine. Lautes "Hallo", Signaturen auf die neuesten Promos und das obligatorische Foto – Campi, Tochter, Andy. Die Jungs waren gut drauf – wir auch. Schön, daß wir's mal wieder geschafft haben.

Vorprogramm waren die drei Jungs von "Living End" aus Australien, die ihre Sache gut machten und von Campi auch entsprechend angesagt wurden. Dann folgten zwei Stunden Hosen pur wie man es kennt – Partystimmung. Ave Maria war der Opener – es folgten Hits, Weihnachtslieder und Songs querbeet durch die Schaffensperiode. Auch eine Tonpanne verursachte keine Probleme – ließ man eben das Publikum singen. Nett der Auftritt des Fans (Sven aus Münster), der zwei Lieder on stage singen durfte. Es war ein gutes Konzert, nur getoppt am nächsten Tag in Düsseldorf. Wir freuen uns auf's nächste Jahr, wenn es wieder heißt "Zum Geburtstag die Hosen..."
[Peter Müller]

Diskografie

Jahr vonJahr bisBezeichnungArtCover
0000 Campino + Bad Religion: Raise your voice LP
0000 Side projects: LP
1983 OpelGang (+ Maxi) LP
1984 Unter falscher Flagge LP
1985 Battle of the bands LP
1986 Damenwahl LP
1987 Bis zum bitteren Ende LP
1988 Ein kleines bisschen Horrorshow LP
1988 Hier kommt Alex (Maxi) LP
1989 Auf dem Kreuzzug ins Glück LP
1991 Learning English, Lesson 1 LP
1993 Kauf mich LP
1993 Reich und SexyIhre 20 größten Erfolge LP
1994 Love Peace and Money LP
1995 Musik war ihr HobbyDie frühen Singles (8284) LP
1995 /96Opium fürs Volk LP
1996 Im Auftrag des Herrn (live) LP

Rezensionen

EIN KLEINES BISSCHEN HORRORSHOW (1988) behandelt im Großen und Ganzen dieGeschichte von Alex (Nein, nicht von mir *grins*) Der Alex aus StanleyKubricks „Uhrwerk Orange“, dem Kultfilm von 1977. 11 Jahre später lassennun die Mannen um Campino, Alex, wieder schlägernd und pöbelnd durch dieStraßen ziehen. Vorhang auf für ein kleines bisschen Horrorshow, dennhier kommt Alex, so der Beginn. Daß er zum Schluß, nicht ganz nach derFilmvorlage, zum Clown wird, könnte man als künstlerische Freiheitwerten. Ansonsten sind die Songs durchwegs rockig und flott. Zwischenjedem Song gibt es eine kurze Zwischensequenz, natürlich vom guten,alten Ludwig Van. Für mich eine der besten Hosen Scheiben.
[Alex „ganz ohne Horrorshow“ Kragl]

Kauf Mich (1993)
14 Songs und 2 Werbeinblendungen, sind da Ergebnis von KAUF MICH!Musikalisch geht es querbeet. Mal punkig, mal rockig, mal ruhig, jasogar beschaulich zu. Textlich prangern die Toten Hosen mal wieder allesan, was grad so IN ist. Ganz egal ob Kinderpornos (Hot-Clip-Video-Club), Neonazis (Sascha, ein aufrechter Deutscher) oder Aids (drunter, drüber + drauf ). Ein sicherlich gutes Hosen Album, das mir aber zuviel Politik enthält.Es geht halt nix über eisgekühlten Bommerlunder?:-)
[Alex Kragl]

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