German Rock e.V. | Das Online-Archiv der Deutschen Rockmusik
2.073  Deutsche Bands | 170 Bands - International | 3.645 Musiker | 709 abhörbare Interviews | 465 Festivals | 327 Konzerte

vorstand@germanrock.de | 05405 8959241

  • Startseite
  • Aktuell
    • News
    • Rockradio
    • Rock News Magazin
    • FAQ (PDF download)
  • Unser Verein
    • Vorstand
    • Aktive
    • Geschichte
    • Satzung
    • Klick zu Amazon
    • Mitglied werden
  • Inhalt
    • Deutsche Bands
    • Bands - International
    • Musiker
    • Interviews
    • Festivals
    • Konzerte
    • Specials / Events
    • (Riebes Fachblatt 72-75)
    • Buch / DVD
    • Adressen
  • Interaktiv
    • Pressemitteilungen
    • Pressespiegel
    • Linkpartner werden
  • Login
  • Impressum

2073 Deutsche Bands

Anfangsbuchstabe

0-9 Ä (
A B C D E F
G H I J K L
M N O P Q R
S T U V W X
Y Z

Space Debris
Space Debris

Biografie

Bilder

Space Debris auf dem Burg Herzberg Festival 2006 Foto: Uwe Schumacher

Space Debris auf dem Burg Herzberg Festival 2006 Foto: Uwe Schumacher

Space Debris auf dem Burg Herzberg Festival 2006 Foto: Uwe Schumacher

Space Debris auf der Zappanale 2007 Foto: Ingo Saager

Space Debris auf der Zappanale 2007 Foto: Ingo Saager

Space Debris auf der Zappanale 2007 Foto: Ingo Saager

Pressefoto 2013


Bilder von Festivals


Space Debris auf dem Finkenbach Festival2022

Zum Festival

Space Debris auf dem Finkenbach Festival2022

Zum Festival

Space Debris auf dem Finkenbach Festival2022

Zum Festival

Space Debris auf dem Finkenbach Festival2022

Zum Festival

Space Debris auf dem Finkenbach Festival2022

Zum Festival

Space Debris am 30.07.2022 auf dem Burg Herzberg Festival 2022 Foto: Uwe Schumacher

Zum Festival

Space Debris am 30.07.2022 auf dem Burg Herzberg Festival 2022 Foto: Uwe Schumacher

Zum Festival

Space Debris am 30.07.2022 auf dem Burg Herzberg Festival 2022 Foto: Uwe Schumacher

Zum Festival

Space Debris am 30.07.2022 auf dem Burg Herzberg Festival 2022 Foto: Uwe Schumacher

Zum Festival

Space Debris am 30.07.2022 auf dem Burg Herzberg Festival 2022 Foto: Uwe Schumacher

Zum Festival

Space Debris am 30.07.2022 auf dem Burg Herzberg Festival 2022 Foto: Uwe Schumacher

Zum Festival

Space Debris am 30.07.2022 auf dem Burg Herzberg Festival 2022 Foto: Uwe Schumacher

Zum Festival

Space Debris am 30.07.2022 auf dem Burg Herzberg Festival 2022 Foto: Uwe Schumacher

Zum Festival

Space Debris am 30.07.2022 auf dem Burg Herzberg Festival 2022 Foto: Uwe Schumacher

Zum Festival

Space Debris am 30.07.2022 auf dem Burg Herzberg Festival 2022 Foto: Uwe Schumacher

Zum Festival

Space Debris am 30.07.2022 auf dem Burg Herzberg Festival 2022 Foto: Uwe Schumacher

Zum Festival

Space Debris am 30.07.2022 auf dem Burg Herzberg Festival 2022 Foto: Uwe Schumacher

Zum Festival

Space Debris am 30.07.2022 auf dem Burg Herzberg Festival 2022 Foto: Uwe Schumacher

Zum Festival

Space Debris am 30.07.2022 auf dem Burg Herzberg Festival 2022 Foto: Uwe Schumacher

Zum Festival

Space Debris am 30.07.2022 auf dem Burg Herzberg Festival 2022 Foto: Uwe Schumacher

Zum Festival

Space Debris am 30.07.2022 auf dem Burg Herzberg Festival 2022 Foto: Uwe Schumacher

Zum Festival

Space Debris am 30.07.2022 auf dem Burg Herzberg Festival 2022 Foto: Uwe Schumacher

Zum Festival

Space Debris am 30.07.2022 auf dem Burg Herzberg Festival 2022 Foto: Uwe Schumacher

Zum Festival

Space Debris am 30.07.2022 auf dem Burg Herzberg Festival 2022 Foto: Uwe Schumacher

Zum Festival

Space Debris auf dem Finkenbach Festival 2012 Foto: Julia Nöh

Zum Festival

Space Debris auf dem Finkenbach Festival 2012 Foto: Julia Nöh

Zum Festival

Space Debris auf dem Finkenbach Festival 2012 Foto: Julia Nöh

Zum Festival

Space Debris auf dem Finkenbach Festival 2012 Foto: Julia Nöh

Zum Festival

Space Debris auf dem Finkenbach Festival 2012 Foto: Julia Nöh

Zum Festival

Space Debris auf dem Finkenbach Festival 2012 Foto: Julia Nöh

Zum Festival

Space Debris auf dem Finkenbach Festival 2012 Foto: Julia Nöh

Zum Festival

Space Debris auf dem Finkenbach Festival 2012 Foto: Julia Nöh

Zum Festival

Space Debris auf dem Finkenbach Festival 2012 Foto: Julia Nöh

Zum Festival

Space Debris auf dem Finkenbach Festival 2012 Foto: Julia Nöh

Zum Festival

Space Debris auf dem Finkenbach Festival 2012 Foto: Julia Nöh

Zum Festival

Space Debris auf dem Finkenbach Festival 2012 Foto: Julia Nöh

Zum Festival

Space Debris auf dem Freak Valley Festival 2012 Foto: Julia Nöh

Zum Festival

Space Debris auf dem Freak Valley Festival 2012 Foto: Julia Nöh

Zum Festival

Space Debris auf dem Freak Valley Festival 2012 Foto: Julia Nöh

Zum Festival

Space Debris auf dem Freak Valley Festival 2012 Foto: Julia Nöh

Zum Festival

Space Debris auf dem Freak Valley Festival 2012 Foto: Julia Nöh

Zum Festival

Space Debris auf dem Freak Valley Festival 2012 Foto: Julia Nöh

Zum Festival

Konzertbericht

Freak Valley Festival 2012

 

...Als Headliner traten nun noch Space Debris auf, die  eine super Darbietung von festen Stücken und längeren Improvisationen abgaben. Der Sound war so sauber, dass man alle Instrumente gut hören konnte. Der Drummer spielt unglaublich, wie ein Uhrwerk. Die Stücke waren geschmackvoll, sehr differenziert hörbar, abwechslungsreich, mit psychedelischen Passagen, interessanten Taktwechseln und sehr guter Laune vorgetragen. Krautrock à la carte!....

Julia Nöh

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Finkenbach Festival 2012

.....Es hat nur zwei Minuten gedauert, bis die Space Debris Atmosphäre das Festival-Gelände einhüllte. Space Debris spielt keine vorgefertigten und festgelegten Stücke sondern hat sich neben festgelegten Elementen der freien Session-Musik verschrieben, erklärt der Gitarrist Tommy Orny. Ihnen gefällt daran besonders, dass es immer wieder interessant ist, weil man in Bruchteilen kreativ auf neue Impulse der anderen Musiker eingehen muss. Somit ist kein Auftritt von Space Debris wie der andere. Die heutige Session widmet die Band Pussy Riot, die jetzt aktuell in Russland für zwei Jahre in einem Arbeitslager ihre Strafe verbüßen muss.   

Prägend für die Band ist vor allem der Gitarrist Tommy Orny, der es versteht, seine Riffs prägnant und präsent umzusetzen. Christian Jäger an den Drums nimmt anfangs Rücksicht, dann führt er die Band straight durch den Hades. Das Keyboard von Winnie Rimbach-Sator ist sehr vielfältig und geschmackvoll. Es macht auch Spaß ihm zuzuschauen, weil er so mit der Musik mitgeht. Einzig Mitja Besen (Bass) kann nicht in dem Maße überzeugen, wie seine Mitmusiker. Fairness halber sollte man dazu sagen, dass er noch nicht so lange in der Band mitspielt. Space Debris bietet Krautrock pur: interessant und abwechslungsreich. Uns gefällt, dass die Ecken so schön ausgespielt werden und dass jeder der Musiker ’mal im Vordergrund spielt. So kommt man auch in den Genuss von Keyboard- und Drumeinlagen, die von der Band aktiv unterstützt sind.....

 

Julia Nöh

Diskografie

Jahr vonJahr bisBezeichnungArtCover
2002 2002 Krautrocksessions CD
2005 2005 Kraut Lok CD
2006 2006 Three CD
2007 2007 Into The Sun-Live At Burg Herzberg Festival 2006 CD
2008 2008 Elephant Moon CD
2009 2009 Live Ghosts CD
2011 2011 Archive Volume 1-Journey To The Starglow Restaurant CD
2011 2011 Archive Volume 2-All Man CD
2011 2011 Archive Volume3-Deepest View CD
2013 2013 She`s A Temple CD
2018 2018 Mountain Ultimate CD
2007 2007 Into The Sun-Live At Burg Herzberg Festival 2006 DVD

Rezensionen

SPACE DEBRIS

Krautrock-Sessions 1994-2001

2004, Eigenvertrieb

 

Marshall-Verstärkertürme, Hammondorgel-Wabern, ein veritables Schlagzeug und viele Gitarren – bei diesen Zutaten läuft den Freunden handgemachter Rockmusik das Wasser im Munde zusammen. Vor allem in den siebziger Jahren zählten dieses Instrumentarium und die Improvisationskunst zu den höchsten Gütern in der Rockmusik. Nur, wer zu langen Jamsessions fähig war, gehörte zu den wirklich Großen im Geschäft. Heutzutage muss alles offenbar ein wenig schneller gehen: Die Songs sind kurz und absolut schmerzlos und rauschen ohne nennenswerte Folgen  an ihren Hörern vorbei. In solch einer traurigen Situation fallen natürlich Gruppen, die sich nicht an dieses Credo halten, angenehm auf.

 

Eine dieser Bands kommt aus Weinheim und hört auf dem Namen Space Debris. Ihre Passion ist und war es schon immer, sich in langen Improvisationen zu ergehen und dabei hin und wieder auch einmal ein nettes kleines Soundexperiment zu wagen. Während ihrer Aufnahmesessions planen die neun Musiker nur wenig. Der Spaß an der Sache und die Freude am Experimentieren stehen hier eindeutig im Vordergrund. Diese Lockerheit stellt die Grundlage für das vorliegende Album dar und man merkt sie jedem einzelnen Song deutlich an.

 

Genannt haben sie ihr Werk Krautrock-Sessions 1994-2001 und spätestens jetzt wird auch klar, in welcher Tradition sich Space Debris sehen (wenngleich sich ihre Musik auch ein wenig unbewusst in diese Richtung entwickelt hat, wie die Band auf ihrer Homepage erklärt). Dabei haben sie vor allem die Spontanität und Experimentierfreude des Krautrock in ihre Musik integriert. Darüber hinaus findet man Elemente des 70s Progrock und auch Passagen, die an Bands wie Deep Purple (und Songs wie Space Truckin') erinnern. Der Spacerock schließlich hat natürlich auch seine Spuren nicht nur im Namen der Band hinterlassen.

 

Und so erwarten den Hörer wunderbare und bisweilen abgefahrene Hammondorgel-Passagen, lange Gitarrensoli, an denen sich gerne auch einmal mehrere Gitarreros beteiligen, und eine solide Rhythmusarbeit, wie sie für gelungene Improvisationen unerlässlich ist. Hin und wieder findet man sogar ein wenig Gesang, der steht aber ganz und gar nicht im Vordergrund.

 

Ursprünglich ist das Werk stilecht als Doppel-Vinyl erschienen (und immer noch erhältlich), doch nun hat man auch eine CD-Version nachgeschoben. Krautrock-Sessions 1994-2001 ist ein Album, das man immer wieder hören möchte und das bei jedem neuen Hördurchgang noch Überraschungen für den Hörer bereithält.

 

Fazit: Unbedingt kaufen!

 

Bestellen könnt ihr das Album über die Internetseite der Band unter www.spacedebrisprojekt.de 

 

Jürgen Brück

 

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

SPACE DEBRIS

Into The Sun - Live At Burg Herzberg Festival 2006-DVD

2007, Inakustik

 

Am 20. Juli 2006 gegen 20 Uhr steht das deutsche Trio Space Debris auf der großen Herzberg Bühne und bringt den schon zahlreichen Besuchern ihren improvisierten, am frühen 70er Jahre Krautrock angelehnten Sound zu Gehör. Von diesem Auftritt gibt es jetzt ein von der Rockpalast-Crew mitgefilmtes Video. Auf Grund der Tatsache, dass die Filmcrew erst kurz nach Konzertbeginn zu drehen anfing, die reinen Audioaufnahmen allerdings schon von Anfang an gestartet wurden, sind die ersten knapp 20 Minuten Audioton mit schönen Festival - Impressionen überlegt worden, so dass auch jeder Space Debris-Fan, der nicht auf dem Festival war, einen Eindruck vom "Aussermusikalischen-Herzberg-Festival-Drumherum" bekommt... und sich rechtzeitig fürs nächste Jahr eine Karte besorgt!

Über die Musik / den Sound darf sich jeder Leser hier jetzt seine eigenen Gedanken machen, so nach dem Motto: wie hört sich Mucke an, die von einer sehr dominanten Hammondorgel (Tom Kunkel), Drums (Christian Jäger) sowie Bass, Gitarre und Gesang (Tommy Gorny) produziert bzw. improvisiert wird? (Die Jungs selber nennen ihre Stücke allerdings nicht "Improvisationen" sondern "Spontankompositionen"...)

Obwohl ich die dargebotenen Töne mal als... irgendwie... spacigen Krautrocksound definieren möchte, finden sich auch eine Menge weiterer musikalischer Ansätze in den "Songs (?)" wie Jazz, Bluesrock und sogar etwas "richtiger" Rock.

Neben den Bildern des Band-Auftritts werden auf der DVD zwischenzeitlich immer wieder kurze Sequenzen des Publikums eingeblendet, was die Aufnahmen des ca. 82-minütigen Konzerts ziemlich abwechslungsreich gestaltet, und selbst im drangehängten, ca. 7-minütigen Interview mit Christian Jäger gibt es noch kurze Einblicke ins Verhalten der Besucher.

 

Zu beziehen über Herzberg Verlags-GmbH, Loherstr. 23, 36037 Fulda, oder im Handel.

 

HORST Krispien

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

SPACE DEBRIS

Mountain Ultimate

2018, Green Brain

 

Ich halte hier eine Doppel-CD in Händen, die mir von Christian Jäger, dem Drummer der inzwischen sicherlich mehr als nur Insidern bekannten Band Space Debris zur Besprechung zugesandt wurde.

 

Ich habe diese Band bereits zweimal live erlebt und bin nun gespannt auf das neueste Werk. Da beginne ich doch gleich mal und schaue mir zunächst das Outfit an.

 

Klappe nach links, Klappe nach rechts und es präsentieren sich 2 CDs und in der Mitte ein  kleines achtseitiges Booklet. In der rechten Klappe befindet sich die hier so genannte Main CD 1, auf der linken Seite steckt im Pappversteck eine Bonus-CD mit dem Namen Spacedelic Odyssey, die sofort mein gesteigertes Interesse erweckt, handelt es sich doch hier um einen Live-Mitschnitt aus dem Jazzkeller in Hofheim, eines der beiden von mir erlebten Konzerte!

 

Das mit Livebildern gestaltete Cover unterscheidet sich etwas von früheren Tonträgern, die überwiegend mit psychedelischem Artwork gestaltet waren. Die Rückseite verrät mir dann, dass auch die Main CD 1 eine Liveaufnahme vom World Music Festival in Loshausen beinhaltet, von der es auch eine Doppel-LP gibt.

 

Ein Hinweis ist noch erwähnenswert: Die Bonus-CD ist auch als streng limitierte  Musikkassette erhältlich, mir scheint nach der Schallplatte, die ja längst wieder begehrt und geschätzt ist, gibt es auch hier ein Revival. Ist in letzter Zeit bereits die dritte VÖ auf Kassette die mir unterkommt. Dies wurde als besonderer Gag der Band so gemacht, weil dann nicht jeder Vinyl oder CD vollständig kaufen muss

 

So, dann mal die Main-CD rein in den Player....

Es warten hier sieben Tracks zwischen 5:02 und 19:23 min. auf mich – rein ins Vergnügen!

 

1. Nightslider 5:02

Das Intro klingt wie eine Hommage an Deep Purples Child In Time, löst sich aber dann rasch in einer krautigen Wolke von Gitarrenpassagen und Hammondteppichen auf. Ein schöner Einstieg in die Scheibe!

 

2. Sublunar Overdrive 10:16

Die eindringliche Gitarre lässt mich hier fast an Santana denken, auch ist das Stück weitaus rhythmischer und verspielter angelegt. Je länger ich die feine Komposition auf mich wirken lasse, desto mehr drängt sich Carlos aus meiner Erinnerung hervor, tatsächlich ist das echt artverwandt aber dabei keinesfalls kopiert sondern einfach nur gut! Nach circa sechs Minuten wird es dann um einiges ruhiger und ein betont melodischer Bass bereitet meinen Ohren einen wohligen Genuss, bis dann das Szenario zu einem rhythmischem Potpourri auswächst, welches zum Ende des Tracks leitet.

 

3. Happy Saucer 6:14

Sehr viele Elemente des klassischen Krautrock erwarten mich hier im dritten Titel, der sich schon wieder völlig anders anhört, einzig die wunderbare Hammondorgel begleitet mich weiterhin, ohnehin eines meiner Lieblingsinstrumente.

 

4. Mountain Ultimate 19:23

Dieser Track ist ein konzertant angelegtes Stück, das zu Beginn mit Verwandtschaft zu Emerson Lake & Palmer in ihren frühen Werken daher kommt und dabei nicht schlecht abschneidet! Es entspinnt sich sodann ein klanglicher Disput zwischen der E-Gitarre und der Hammond, das ist super arrangiert! Bass und Schlagzeug bilden dabei eine unaufdringliche Leitschiene ohne sich in das Duell der beiden hervorstechenden Instrumente zu sehr einzumischen. Nach ungefähr 12 Minuten jammen dann alle zusammen und zeigen das ganze Spektrum ihrer musikalischen Variabilität.

 

Ein richtig schönes Stück Mucke, da wundert man sich, wie schnell die 19 Minuten rum sind.

 

5. Interstellarus Rex 14:29

Weitaus moderner vom Konzept her klingt dieser Titel. Beginnend wie ein Stück Gitarrenrock a`la ZZ-Top greift dann die Hammond ins Geschehen ein. Treibend und mit mehr Speed als die vorangegangenen Stücke fühlt man sich beinahe versucht aufzustehen und ein kleines Tänzchen hinzulegen, das würde ich jedenfalls vor der Bühne mit Sicherheit tun! Aber wie bisher so auch hier: Im Wandel liegt die Attraktivität der Band und so wechselt auch hier das Tempo plötzlich wieder in eine ruhigere Passage und lässt uns träumen, nur um uns dann in einem energiegeladenen und absolut begeisterndem Finale zur völligen Ekstase aufzubauen.

 

6. Transhuman 6:45

Treibende Snare und wummernder Bass eröffnen dieses Stück, das sich wieder vom bisher gehörten abhebt. Immer wieder erheben sich kurze Impressionen von Orgel und Gitarre kurz aus dem Geschehen, reihen sich dann wieder in die fulminante Komposition ein und sorgen so für ein voluminöses Klangerlebnis.

 

7. Into the Earth 7:57

Zum Abschluss noch mal ein ganz tiefer Griff in die 70iger Jahre-Kiste, Keith Emerson und John Lord winken heftigst aus der Zeit und hätten bestimmt ihre Handy-Leuchten gezündet wenn es sie schon gegeben hätte. Und dann geht sie ab die wilde Luzi hin zum letzten Ton des Silberlings.

 

Die aktuelle Besetzung der Band besteht aus

 

Vroni Frisch (bass)
Tommy Gorny (guitar)
Winnie Rimbach-Sator (keyboard)
Christian Jäger (ludwig-drums)

 

Also, wenn ich das so höre kann ich es nur bedauern beim Konzert wo diese absolut begeisternde Platte aufgenommen wurde nicht dabei gewesen zu sein. Der Wechsel am Bass hat zudem noch für eine weitere Steigerung der Dynamik und Flexibilität der Improvisationen beigetragen.

Diese Scheibe ist für mich ein  weiterer Beweis für die grandiose Vitalität von Space Debris und ich kann sie nur jedem ans Herz legen!

 

Und nun kommt ja auch noch die Bonus-CD – aber jetzt brauche ich erst mal eine Pause.

 

 

 

CD2 Spacedelic Odyssey

 

So, nun hab ich den Kopf wieder frei und seit einer knappen Stunde schwebe ich galaktisch durch die fetten Improvisationen dieses faszinierenden Silberlings. Völlig im Unterschied zu CD1, die doch eher ein Konzeptalbum ist, bei dem jedes Stück eine eigene Charakteristik hat und man daher auch jeden Titel durchaus separat beschreiben kann ist dieses hier einfach nur eine gigantische Session die zwar in sechs Tracks aufgeteilt ist, aber letztlich macht es überhaupt keinen Sinn diese einzeln zu besprechen.

Hier zur Vollständigkeit die Titel:

 

  1. Nodus 
  2. Interstellarus Rex II
  3. Ur
  4. Dump Diver
  5. Spacedelic Odyssey
  6. Into the hall

 

Ich hatte ja schon erwähnt, dass ich das hier konservierte Konzert im Hofheimer Jazzkeller  im Februar 2016 live miterleben durfte und mein Eindruck von damals war sofort wieder da. Mit unglaublicher Spielfreude setzen sich hier die Musiker in Szene und ich war damals wie heute einfach nur begeistert von den ständigen Wechselspielen, den ineinandergreifenden Parts, auf- und abschwellenden Soli von Gitarre und Keyboards, stets super unterstützt durch ein gnadenlos geil gespieltes Schlagzeug und untermalt vom Bass, der allerdings auf dieser Scheibe seltener so prägnant hervor tritt wie auf der Main. Unbeschreiblich ist das förmlich blinde Verständnis der Musiker, die ihre Interpretationen und Spontankompositionen genial umsetzen.

 

Wie soll ich nun diesen Stilmix beschreiben? Fällt mir fast ein wenig schwer. Ich finde darin jedenfalls weitgehend Elemente von Kraut, Stoner, Psychedelic, Jazz und Fusion wieder, alles aber nie wirklich in Reinkultur, sondern zu einer mitreißenden Melange verwoben, die es erlaubt sich fast eine Stunde einfach komplett fallen zu lassen und einfach nur zu genießen.

 

Die Besetzung entspricht der Main-CD, einziger Unterschied am Bass war hier noch Janni Schmidt.

 

Ein überragendes Werk, dem ich absoluten Kultstatus bestätige!

 

Harald Stimpel


Interviews

Es gibt zwei Audio-Interviews: Von 2013 und ein von 2014- einfach auf  den Interviewbutton auf unserer Homepage gehen und dann die Einträge anklicken.

Musiker

keine Daten gespeichert

News

Kontakt

http://www.spacedebrisprojekt.de

German Rock e.V. - seit 1998 Förderung deutscher Rockmusik und Aufbau eines allgemein zugänglichen Datenarchivs - jeder kann Mitglied werden und die Szene unterstützen.

Und so kannst du uns auch als Nichtmitglied unterstützen.