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Cat O´Nine
Cat O´Nine, Gelsenkirchen

Biografie

Sommer  2024

Cat o‘ Nine ist zurück nach langer Reise, um auf ihrem dritten Album See The Light von eben dieser zu berichten. Viel haben sie erlebt, die Ruhrpott-Piraten. Denn seit ihrem letzten Longplayer Too Long At Sea (Danse Macabre Records / 2021) hat sich einiges ereignet, was die Crew aus dem Gelsenkirchener Hafen um Captain Cooper (Sascha Kaeufer) und Cat (Kathrin
Kaeufer
) stark geprägt hat.

In den zurückliegenden zweieinhalb Jahren gingen sowohl Bassist Seb, die olle Peitsche (Sebastian Göbel) als auch Percussionistin Micci Mezzoforte (Angela Miccolis) von Bord. Für sie heuerten Maat Martin (Martin Kraus) und Steuermann Schönebeker (Andreas Bargel, unter anderem bei Butzemann, Punch‘n‘Judy, Sister Dew) an. Letzterer fungierte bereits auf dem Debüt-Album Weit Hinaus als Studio-Musiker. Außerdem gewann die Neunschwänzige Katze mit Doc McBonesaw (Nils Gaertig) einen zusätzlichen Gitarristen und Background-Sänger. 

Während der Schritt von der reinen Folk-Band zur Folk-Rock-Band zwischen den ersten beiden Alben bereits klar erkennbar war, wird der Rock-Touch durch das Schlagzeug auf See The Light mehr als deutlich. Thematisch bietet diese
Veröffentlichung mal wieder ein breites Spektrum: Es geht um über Jahre geschlossene Freundschaften, um den Verlust einer Beziehung sowie wiederum um den Gewinn einer solchen. Ebenso befindet sich auf See The Light eine auf
Wahrheit beruhende Piratengeschichte. Mit der Équipage du Sans-Quartier aus Kanada hört man erneut einen Gastbeitrag auf dem aktuellen Album.


Was diese CD aber ganz besonders macht, ist die Tatsache, dass sie nicht, wie die beiden Vorgänger, an einem Stück aufgenommen wurde, sondern in einem Zeitraum von zwei Jahren, was dazu führte, dass sowohl die abgeheuerten als auch die
frisch angeheuerten Mitglieder gemeinsam auf einem Album vertreten sind.


Nachdem Cat o‘ Nine Weit Hinaus gefahren ist, war sie Too Long At Sea, und sieht nun das Licht am Horizont. Mit See The Light bricht Cat o‘Nine auf zu neuen Ufern. Seid dabei und kommt an Bord, um diese zuletzt unternommene Reise der Neunschwänzigen zu erleben!

Bilder

00_Plakat 2019

Cat o Nine am 16.03.2019 in Gelsenkirchen Foto: Martin Würzburger

Cat o Nine am 16.03.2019 in Gelsenkirchen Foto: Martin Würzburger

Cat o Nine am 16.03.2019 in Gelsenkirchen Foto: Martin Würzburger

Cat o Nine am 16.03.2019 in Gelsenkirchen Foto: Martin Würzburger

Cat o Nine am 16.03.2019 in Gelsenkirchen Foto: Martin Würzburger

PR-Bild 2024

PR-Bild 2024

PR-Bild 2024

00 Plakat Releaseshow 2024

Konzertbericht

Diskografie

Jahr vonJahr bisBezeichnungArtCover
2019 2019 Weit Hinaus CD
2021 2021 Too Long At Sea CD
2024 2024 See The Light CD

Rezensionen

CAT O‘ NINE

Weit Hinaus

2019, Danse Macabre (Alive)  B07NMZJSQP

Hallo liebe Musik-Liebhaber, Piraten und Freunde.
Ich hatte inzwischen die Möglichkeit das erste Album von der Band Cat o‘ Nine zu hören und muss zugeben, dass es seitdem in Dauerschleife läuft.

Ich möchte Euch mit dieser Rezension an meinen Gedanken und Gefühlen beim Hören des Albums teilhaben lassen - Achtung... es wird etwas länger, nehmt Euch aber die Zeit... es lohnt sich!

Gesamturteil : Meeeeeeeeer davon!!!

Die CD wird mit einem Intro eröffnet. Es erinnert an eine ruhige Hafenkulisse mit Möwen und dem knarzen eines Ruders um an Land zu gelangen. Ich denke, dass es ein passender Einstieg ist, um zum ersten Titel zu kommen.

Cat o´ Nine hätte es nicht trefflicher wählen können.  Zum krönenden Abschluss des Titels gibt es den Peitschenschlag von Cat - einfach grandios.

Mit dem Titel Ich Bin Der Captain wurde ich zu Beginn überrascht ... Das sind doch WIR ... und schwupps sitze ich gedanklich wieder mit Käpt´n Black und unserer Crew am Tisch und brülle aus Leibeskräften: AYE... und bin mitten drin im Song.
Auch das Knurren und die Kommentare während des Liedes sind einfach passend und gut gewählt.

Bei Mann Über Bord fühle ich mich in einer urigen Kneipe am Hafen sitzend, während ich mit  einem kühlen Getränk und in angenehmer Gesellschaft dem Lied lausche.

Darauf folgen die ersten Klänge von Sancho Says und ich wollte direkt mit feiern und habe so gut ich den Text konnte mitgesungen, bis mir auffiel: Halt - das ist ja gar nicht so fetzig, wie du es gewohnt bist ... dennoch eine sehr schöne, stimmungsaufhellende Coverversion des Titels.

Weiter geht es mit Gracias, Vida. Ein mir bisher unbekanntes Stück, weshalb ich es mir umgehend noch ein weiteres Mal anhörte, bevor ich zum nächsten Titel ging. Es ist ein sehr schöner, stimmiger, entspannter und rein instrumentaler Titel und gefällt mir richtig gut. Das Stück versetzt mich wieder in die urige Hafenkneipe. Allerdings diesmal draußen sitzend, bei einem Glas Rum und Blick aufs Meer mit untergehender Sonne.

La Lumiere lässt meine entspannte Stimmung leicht in Wehmut umschlagen. Der Blick aufs Meer wird intensiviert und ich scheine etwas zu suchen oder zu vermissen - wobei ich den Text nicht verstehe. Aber die Gefühle zu dem Stück sind umso intensiver. Nach einer Ruhephase bei den letzten beiden Titeln vermisse ich meine Crew um bei Weit, Weit Hinaus mit ihnen gemeinsam zu schunkeln und laut mit zu singen.

Ein weiterer toller Titel, den Cat o´ Nine gewählt haben, ist Tosendes Meer. Was hören meine Ohren? CAT,  Ich habe sie einige Male deutlich hören können und habe mich unendlich gefreut. Sie sollte öfter mit einstimmen und singen. Zum Ende des Titels kommt Micci Mezzoforte´s Trommelsolo, woraufhin dann die leisen einsetzenden Gitarrenriffs von Captain Cooper folgen und aus dem Hintergrund heraus immer kräftiger werden. Vergleichbar mit einer kleinen Welle, die auf offener See entsteht und zum Ufer hin immer mehr an Kraft gewinnt – was eine Gänsehaut hervorruft.

Wütender Sturm beginnt mit ganz sanften Klängen und erzeugt bei mir auch im weiteren Verlauf eher eine wehmütige, als eine wütende Stimmung, aber ich kenne den Song ja bereits von den Live Konzerten und finde ihn einfach nur toll.

Der nächste Titel Captain (Reprise) ... Was will mir dieses Stück sagen?  Hier bin ich ein wenig hin und her gerissen - ich habe mehrfach rein gehört. Fragen tun sich auf ... Es ist definitiv das Intro vom Anfang der CD, ab Minute 1:00 setzt die Gitarre ein und das Stück beginnt ... oder doch nicht ... die Gitarre setzt wieder aus ... und das Intro setzt sich ohne Gitarre fort, bis es verstummt...
Ein kleines rein hören in ein noch nicht fertiges Stück? ... Es baut sich definitiv Spannung beim Hören auf...

Den Abschluss bringt dann Sahara Django, welches ihr nur zu hören bekommt, wenn ihr Captain (Reprise) wirklich durchlaufen lasst. Denn es ist ein „hidden Track“, welcher direkt von Beginn an sofort ausdrucksstark und kraftvoll beginnt und diese Kraft auch bis zum Ende beibehält. Es löst Gefühle von Stärke, aber auch gleichzeitig rätselhaften, noch in der Ferne liegenden Dinge aus und beendet damit die CD. Was neugierig macht, auf die Dinge die noch kommen werden ....

Melanie Merkens

 

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CAT O`NINE

Too Long At Sea

2021, Danse Macabre LC 6249

Liebe Piraten, Freunde und Liebhaber von handgemachter Musik

Sehr lange befanden sich Cat o ́ Nine auf hoher See, und wir haben sehnsüchtig auf die Rückkehr gewartet um von den Erlebnissen der Band zu erfahren und unsere Blicke gingen immer wieder ...weit hinaus aufs offene Meer, um das Schiff am Horizont zu erblicken.

Nun sind sie zurück und haben mit ihrem neuen Album Too Long At Sea tatsächlich einen wahrhaftigen Schatz im Gepäck. Cat o ́ Nine haben ein Gespür dafür, die neuen Musikstücke nicht einfach nur zu spielen, sondern holen uns ab und erzählen auf musikalische Weise von ihren Reisen und Erlebnissen, wodurch wir das Gefühl bekommen, ein Teil ihrer Geschichte zu werden und ein Stück ihres Weges, gemeinsam mit ihnen zu gehen.

1. Too Long At Sea: Nach langer, langer Zeit, ist die Crew tatsächlich auf dem Weg in den Heimathafen. Als sie mit dem Schiff näher kommen und die ersten Töne zu vernehmen sind, lassen diese die grauen Wolken verschwinden und der Sternenhimmel kommt klar zum Vorschein. Der Opener und Namensgeber des Albums versprüht direkt gute Laune und zaubert ein Lächeln ins Gesicht, da Cat o ́ Nine schwungvoll und absolut motiviert in Erscheinung treten und es schaffen, einen mitzureißen.

2. Ciprian ́s Bar: Ihr habt in dieser Bar noch nicht gefeiert? Ihr habt etwas verpasst.... Kehrt gemeinsam mit den erschöpften Piraten in die Taverne ein, sauft, feiert und genießt den Aufenthalt. Ruhige und entspannte Töne begleiten diesen Titel, um den Alltag auf rauer See hinter sich zu lassen und den lang ersehnten Landgang zu genießen.

3. Wer hätte das gedacht: Piraten haben nicht nur großen Durst, nein .... wenn sie zu lang auf hoher See sind und der Laderaum leer geplündert ist, dann wird gehungert. Bei diesen nach Hilfe rufenden und verzweifelten Klängen und dem Gesang des Käpt ́n Cooper, welcher beschreibt, auf welche Ideen eine Mannschaft kommt, möchte man am liebsten nicht mehr ohne zusätzlichen Proviant an Bord gehen. Wer weiß, wo die Crew das nächste Mal an Land geht .... ;)

4. Die Schwarze Armada: Hört genau hin, lauscht dem Erlebten und den Hoffnungen, welche in diesem, für mich tatsächlich sehr eindrucksvollem Titel besungen werden. Es verdeutlicht einmal mehr, das Cat o ́Nine nicht einfach nur Lieder schreiben, sie erzählen Geschichten, was unheimlich fesselnd ist und einfach Spaß beim Hören bereitet.

5. Unnergahn: Dieser Song berichtet von einer untergegangenen Stadt, und zeigt auf, was passieren kann, wenn die Habgier zu groß wird, wodurch sie am Ende von einer riesigen Flutwelle in die Tiefe gerissen wurde. Eines meiner neuen Lieblingslieder auf dem zweiten Album, Es ist ein Stück, welches zum Nachdenken anregt und mich persönlich am meisten fesselt.

6. Sternenglanz: Zum Höhepunkt des Albums werden wir von einem melodischen Stück begleitet, welches dazu einlädt, sich an Deck zu begeben, dort einen gemütlichen Platz zu suchen um den Klängen zu lauschen und dem Sternenhimmel entgegen zu blicken.

7. Meeresmädchen: Beim schweifenden Blick in den Sternenhimmel, fällt die Aufmerksamkeit auf ein Meeresmädchen und wird umgehend in ihren Bann gezogen. Folgt ihr lieber diesem Wesen in ihr Reich oder könnt ihr widerstehen? Dieses wundervolle, verträumte und doch gefährliche Lied bedeutet mir persönlich unheimlich viel und ich höre es immer wieder. Was es zu etwas ganz Besonderem macht, ist unter anderem die Tatsache, dass Cat dem Werk einen unvergleichlichen Charme durch ihren Gesang verleiht.

8. La Tempete (haut et hisse!): Da braut sich was zusammen. Käpt ́n Cooper steht an Deck und erblickt den aufkommenden Sturm am Horizont. Er treibt seine Mannschaft auf eine unglaublich positive Art und dem allseits bekannten „Hey – Ho – Hey – Ho“ an, damit alle gemeinsam dafür Sorge tragen, diesem Sturm zeitig zu entkommen und sich in Sicherheit zu bringen.

Bei diesem Stück spürt man deutlich, wie es sich immer weiter aufbaut, energetischer und lauter wird. Was aber einfach unfassbar toll ist, ist die positive Ausstrahlung, welche der Käpt ́n trotz dieser misslichen Lage, an seine Crew gibt und somit Zuversicht und quasi ein „Chakka – wir schaffen das!“ vermittelt.

9. Raging Sea: Nachdem der zuvor aufziehende Sturm noch gut umschifft werden konnte, merkt man dennoch die Gewalt des peitschenden Meeres um das gesamte Schiff herum. Altbekannte Töne, im neuen Gewand ... Wer die Band schon länger verfolgt, sollte dieses Lied kennen. Ich habe mich tatsächlich erwischt, wie ich beim Gesang mit einsetzte und merkte: „Halt – das passt nicht.“ Denn Tosendes Meer wurde für das zweite Album englischsprachig aufgenommen und fügt sich somit wunderbar in die erzählten Geschichten des Albums ein.

10. Walhalla (Abschied): Cat o ́ Nine verabschieden sich von ihren Liebsten, um für die Freiheit und die Liebe in die endgültige Schlacht zu ziehen und hoffentlich mit neuen und glorreichen Geschichten zurück nach Hause zu kommen. Deutlich sind die kriegstreibenden Trommeln in diesem Titel nicht nur hörbar, sondern auch deutlich spürbar und vermitteln einem Kraft und Durchhaltevermögen. Was jeder von uns immer mal wieder brauchen kann, um niemals aufzugeben und immer weiter zu kämpfen.

11. Grendel (for our fathers): Die Blicke von Freunden und Familien der Crew ruhen auf ihnen, während sie das Schiff beladen, die Lagerräume füllen, die Segel setzen, und das Tau vom Hafenbecken lösen um den Anker zu lichten. Ein wunderschönes Lied, welches zum Träumen einlädt und die Gedanken abschweifen lässt. Es ist wunderbar stimmig und kann im hektischen Alltag, einen Moment der inneren Ruhe schenken.

12. Gobi Rango: Das Schiff legt ab und verlässt langsam den Heimathafen. Cat o ́ Nine drehen sich noch einmal um, blicken in unsere Richtung, winken uns strahlend zu und verschwinden, gemeinsam mit den letzten Sonnenstrahlen des Tages am Horizont. Der Titel erinnert im ersten Moment sehr an Sahara Django, dem letzten Titel des ersten Albums. Trotzdem ist es komplett anders und bildet einen stimmigen Abschluss der gesungenen Geschichten.

Melanie Merkens


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CAT O’ NINE

See the Light

2024

ARRRRHOI, liebe Musik-Liebhaber, Piraten und Freunde.

Vor fünf Jahren hatte ich die Möglichkeit das erste Album von der Band Cat o‘ Nine zu hören und es läuft seitdem in Dauerschleife in meinem Wagen. Mit der Veröffentlichung des zweiten Albums vor drei Jahren, kamen diese Titel umgehend hinzu und laufen natürlich mit.

Jetzt ist es soweit und das dritte Album der Band wird am 26.07.2024 veröffentlicht.

Daher möchte Euch mit dieser Rezension an meinen Gedanken und Gefühlen beim Hören des Albums erneut teilhaben lassen – und ich kann euch jetzt schon verraten, dass auch dieses Album mit in den Wagen kommen wird.

Das Album wird mit Our Brotherhood eröffnet. Es beginnt ruhig und melodisch, um langsam an Kraft und Energie zu gewinnen. Vergleichbar ist es mit einem Schiff, welches langsam die Fahrt aufnimmt, um dann volle Kraft voraus den Heimweg anzutreten
Cat o´ Nine beschreiben die Bruderschaft, welche sie im Herzen tragen, auch wenn sie auf dem Meer unterwegs sind. Sie haben versprochen zurück zu kehren, wenn die Zeiten hart sind und das Meer unruhig wird und mit dem Titel lösen sie ihr Versprechen ein, denn sind mit einem neuen Album im Seesack, zurückgekehrt.

Kaum sind Cat o´ Nine an Land gegangen, geht es mit Jo Ho gut gelaunt und mitreißend weiter. Sie animieren uns zum Mitsingen, aber das brauchen sie tatsächlich gar nicht, denn wer die Band bereits kennt und live erleben durfte, kennt diesen Titel und kann ihn bereits mitsingen. Es wurde für die Kornersfjord-Piraten-Tage geschrieben und ist ein absolutes Goldstück, welches dem Album beigefügt wurde und mir direkt eine Gänsehaut bescherte.

Bei Fisherman sieht man den Angler quasi am Meer stehen und kommt zur Ruhe, bis er sich selbst umschaut und scheinbar etwas sucht und hektisch wird… Erst, als er den Tag hinter sich lässt und den Weg in seine Koje antritt, findet er was er sucht und kann den Tag beruhigt ausklingen lassen. Melodisch ist dieses Stück absolut passend zugeschnitten und im Einklang mit der erzählten Geschichte des Fischers.

Weiter geht es mit Hang like A Cur und erzählen uns von einem britischen Piraten-Kapitän aus dem 18. Jahrhundert mit irischen Klängen. Sie nehmen uns mit auf die Reise des John Rackham, Anne Bonny und der gemeinsamen Tochter Mary.

See the Light startet mit dem Cajon und trägt einen motivierend und mit Elan und Schwung durchs Dunkel.
Vielen bereitet die Dunkelheit Unbehagen, mit diesem Lied, dürfte das Gefühl nicht mehr aufkommen. Das Musikstück ist somit meiner Meinung nach, als Namensgeber des Albums, absolut passend gewählt.

Morte A Venezia hingegen wirkt absolut dramatisch und erzeugt eine erneute Gänsehaut. Cat o´ Nine bringen auf ihre Art, Licht ins Dunkel und erzählen uns, was in den Kanälen von Venedig vorgefallen ist. Entscheide selbst, ob Du hinter die Masken blicken möchtest. Ich habe in diesem Titel, welches das in der Mitte liegende Herzstück des Albums ist, mein bisheriges Lieblingslied entdeckt und bin sehr auf die noch folgenden Stücke gespannt.

Mit Por Aquí, Hijo Mío! geht die Reise weiter und meine Gedanken führen mich zum Strand, das Meer ist ruhig, und die sanften Wellen umspülen meine Füße während ich verträumt spazieren gehe und den Blick aufs Meer richte. In der Ferne ankert ein kleines Fischerboot, welches regungslos zu sein scheint. Die Welt steht für einen Moment still und dieses zunächst instrumental wirkende Musikstück ist für meinen Geschmack viel zu kurz. Ich hätte den verträumten Klängen und der sanften Stimme vom Captain noch viel länger lauschen und meinen Gedanken freien Lauf lassen können. Was auch der Grund dafür ist, dass ich es tatsächlich mehrfach hintereinander gehört habe. So viel Liebe und Gefühl, in einem Musikstück verewigt und dann hört es einfach auf, also nochmal hören und nochmal, und nochmal…

Inconsolable beginnt mit sanften Klängen und wirkt traurig. Ein Lächeln machte sich beim Hören dennoch breit, als ich die Stimme von Cat wahrgenommen habe, welche sich absolut harmonisch an den Captain anschmiegt.

Mit dem nächsten Titel L'Équipage zeigt die Band mit gut gelaunten Rhythmen und dem durchweg positiv wirkendem Gesang der französischen Piraten-Besatzung die Flagge der Verbundenheit. Den Text kann ich leider nicht verstehen, aber das Zuhören macht einfach gute Laune.

Mit Broken Pieces gibt es erneut die Möglichkeit den Gedanken freien Lauf zu lassen und die Musik auf sich wirken zu lassen. Ich liebe diese kleinen Auszeiten, wo man sich selbst Gedankenschlösser bauen kann und diese ganz persönlich mit Bildern und Geschichten zu füllen.

Bei The Lady With The Nine-Tailed Whip wird mit Nachdruck nicht nur die neunschwänzige Peitsche geschlagen, sondern kraftvoll und überzeugend eine Crew mitgerissen und ein Schiff befehligt. Cat o´ Nine zeigt mit diesem Titel einmal mehr, wie viel Energie sie trotz der sanften Stimme des Captains zu bieten haben

Zum Abschluss des Albums überrascht uns Cat o´ Nine mit Chihuahua Gringa. Es ist ein „hidden Track“, wie wir ihn bereits vom ersten Album der Band kennen. Er wirkt direkt von Beginn an ausdrucksstark und kraftvoll. Womit wir die Crew von Cat o´ Nine verabschieden und ihnen dankend hinterherschauen. Sie verlassen den Hafen um neue Abenteuer zu erleben und uns von diesen, beim nächsten Landgang zu berichten.

Gesamturteil: Ein stimmiges Album, welches sich langsam aufbaut und zwischen ausdrucksstarken, kraftvollen Klängen, auch immer wieder die leisen Töne optimal einzusetzen weiß und somit Raum zum Träumen gibt.

Melanie Merkens 

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