German Rock e.V. | Das Online-Archiv der Deutschen Rockmusik
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The Busters
The Busters, Heidelberg

Biografie

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Wir übernehmen jedoch keine Inhalte fremder Veröffentlichungen.

Das German Rock e.V. Team

[Mit Beiträgen von: Peter Quintern]

Bilder

The Busters Pressefoto 2005

The Busters am 17.01.2004 in der Lagerhalle Osnabrück Foto: Rita Mitzkatis

The Busters am 17.01.2004 in der Lagerhalle Osnabrück Foto: Rita Mitzkatis

The Busters am 17.01.2004 in der Lagerhalle Osnabrück Foto: Rita Mitzkatis

The Busters am 17.01.2004 in der Lagerhalle Osnabrück Foto: Rita Mitzkatis

The Busters am 17.01.2004 in der Lagerhalle Osnabrück Foto: Rita Mitzkatis

The Busters am 17.01.2004 in der Lagerhalle Osnabrück Foto: Rita Mitzkatis

The Busters am 17.01.2004 in der Lagerhalle Osnabrück Foto: Rita Mitzkatis

The Busters am 17.01.2004 in der Lagerhalle Osnabrück Foto: Rita Mitzkatis

The Busters am 17.01.2004 in der Lagerhalle Osnabrück Foto: Rita Mitzkatis

The Busters am 17.01.2004 in der Lagerhalle Osnabrück Foto: Rita Mitzkatis

The Busters am 17.01.2004 in der Lagerhalle Osnabrück Foto: Rita Mitzkatis

The Busters am 17.01.2004 in der Lagerhalle Osnabrück Foto: Rita Mitzkatis

The Busters am 18.02.2011 im Rosenhof Osnabrück Foto: Daniel Hagedorn

The Busters am 18.02.2011 im Rosenhof Osnabrück Foto: Daniel Hagedorn

The Busters am 18.02.2011 im Rosenhof Osnabrück Foto: Daniel Hagedorn

The Busters am 18.02.2011 im Rosenhof Osnabrück Foto: Daniel Hagedorn

The Busters am 18.02.2011 im Rosenhof Osnabrück Foto: Daniel Hagedorn

The Busters am 18.02.2011 im Rosenhof Osnabrück Foto: Daniel Hagedorn

The Busters am 18.02.2011 im Rosenhof Osnabrück Foto: Daniel Hagedorn

The Busters am 18.02.2011 im Rosenhof Osnabrück Foto: Daniel Hagedorn

Setlist von The Busters am 18.02.2011 im Rosenhof Osnabrück Foto: Daniel Hagedorn


Bilder von Festivals


The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

Zum Festival

The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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The Busters auf dem Rock Den Deich 2019 Foto: Uwe Schumacher

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Konzertbericht

Osnabrück, Lagerhalle, 17.01.2004
Es war ein nasskalter Januarabend in Osnabrück. Zwei Tage vor ihrer CD-Veröffentlichung von Revolution Rock wollten die Busters den Osnabrückern mal zeigen, wo die Ska-Harke hängt. Einigen waren sie schon von der Maiwoche bekannt, wo sie für echte Stimmung gesorgt hatten.


Erste Überraschung: Die Lagerhalle war brechend voll. Das war so nicht erwartet, da Osnabrück nicht unbedingt eine Ska-Hochburg ist. Zweite Überraschung: Es muss ein größerer Trupp Fans mitgereist sein, weil speziell diverse weibliche Wesen sehr textsicher auch die neuen Songs mitsangen und Angebote mit Präservativen etc. an die Band machten!!!


Doch zum Auftritt selbst. Es war exakt 21:03 Uhr als elf Mann die Bühne enterten, und sofort ging die Party los, die auch nicht eine Sekunde an Schwung verlor. The Busters brauchen keinerlei Lightshow, oder Bühnenbilder, sie selbst bieten Action genug. Immer springen mindestens zwei bis drei von ihnen wie Flummies durch die Gegend. Da kann niemand ruhig bleiben. Nach vier schnellen Ska-Stücken zum Aufwärmen kam Revolution Rock und der Saal mochte es von Anfang an. Acht der zwölf Songs wurden im Laufe des Abends vorgestellt, wobei Dirty Money sich zum Publikumslieblingslied entwickelte. Alle sangen aus vollem Halse mit.


The Busters stellten ihre Songs immer im Vierer-Sechserpack vor, so dass zwischen den Stücken gar keine Zeit zum Erholen blieb. Wenn Du einmal die Woche ein Konzert von denen besuchst, dann brauchst Du kein Aerobic- oder Fitnessabend mehr! Alles sprang und pogte, da kam der Kreislauf echt in Schwung. Viele Perlen ihrer nunmehr 15 jährigen Karriere wurden zu Gehör gebracht, und das Publikum ging begeistert mit.


Auch der Band machte dieser Auftritt sichtlich Spaß. Man verabredete sich mit den Zuschauern von der Bühne herab zu einer Aftershowparty in einer Szenekneipe. Echt locker die Jungs.


Als die Band nach eineinhalb Stunden von der Bühne ging rieb ich mir die Augen. So schnell war die Zeit vergangen! Aber die Jungs gaben dann doch noch zwei Zugabepakete und kamen so auf satte zwei Stunden Spielzeit.
Fazit: Es war ein echt toller Abend, und ich weiß nun aus eigener Erfahrung, warum die Jungs einen derart guten Ruf haben. Wenn sie auf der nächsten Maiwoche wieder auftauchen, dann bin ich garantiert da.

Kurt Mitzkatis

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THE BUSTERS

18.02.2011 Rosenhof, Osnabrück

 

An diesem Abend waren The Busters endlich mal wieder in Osnabrück zu erleben.

Auf der Ewigkeit...Tonight Tour machten sie Station im Rosenhof.

 

The Busters sind zwar nicht häufig im Radio zu hören, aber trotzdem haben sie sich über die Jahre viele Fans im wahrsten Sinne „erspielt“. Jedes Jahr zieht es sie immer wieder durch die Lande. Und als Besucher eines Busters Konzertes bekommt man so einiges geboten. Zehn Männer stehen auf der Bühne. Und sie alle wissen genau, wie man das Publikum zum Feiern und Abtanzen bringt.

 

Sänger Ron spielt dabei die Hauptfigur. Er hat eine sehr große Bühnenpräsenz und ist jederzeit für eine ausgefallene Aktion gut. Immer wieder bringt er lockere Sprüche und bezieht die ersten Reihen der Zuschauer mit ein. Aber auch der Rest des Saales wird nicht vergessen.

 

Wie es sich für eine ordentliche SKA-Band gehört, kommen nicht nur die üblichen Instrumente zum Einsatz. Trompete, Posaune, Saxophon, Percussions und eine Ziehharmonika geben die Würze in die abwechslungsreiche Performance der Band.

 

Leider war der Rosenhof nur zur Hälfte gefüllt, aber das machte für die Stimmung rein gar nichts. So hatte jeder genug Platz zum Tanzen. Und den kann man bei dieser Musik gut gebrauchen. Sofort mit dem ersten Song herrschte eine hervorragende Stimmung im Rosenhof. Es wurde wild getanzt und bis zum letzten Lied war das Publikum total bei der Sache.

 

Die Band war in absoluter Spiellaune. Man merkt, dass sie schon so manches Konzert gespielt- und so einiges dabei erlebt haben. Ich hatte aber manchmal das Gefühl, dass nicht die Band den anstrengenden Teil des Abends übernommen hatte, sondern das Publikum fast schon um eine kleine Pause für den Erwerb von Erfrischungsgetränken bitten wollte.

 

Also, wenn man sich einen schönen Abend mit „heiterer“ Musik und viel Spaß machen möchte, sollte man die Gelegenheit zu einem Auftritt von den Busters zu gehen unbedingt nutzen. Ich bin mir sicher, dass die Band bei dem Tour Pensum auch bei euch in der Nähe zu erleben ist. Hingehen!!!!

 

Daniel Hagedorn 

 

 

 

Diskografie

Jahr vonJahr bisBezeichnungArtCover
2009 2009 Waking The Dead CD
0000 Ruder than rude LP
0000 Stompede LP
1999 1999 Welcome to Busterland LP
2000 2000 Liebe macht blind LP
2001 2001 360° LP
2002 2002 Live LP
2004 2004 Revolution Rock LP

Rezensionen

Revolution Rock (2004, Ska Revolution Records LC13178)
Jau, da ist mal wieder eine Ska/Reggae Scheibe im Anflug, mit der man eine Party in Schwung bringen kann. Die elf Mann starke Truppe besteht immerhin schon über 15 Jahre.
Mit diesem Album bringen sie die ganze Vielfalt ihres Könnens zum Vorschein. Bis auf das Titelgebende Clash-Cover Revolution Rock stammen alle Tracks von der Band selbst. 12 Titel vom Old-Style-Reggae bis zum zirzensischen Fast-Ska meißeln jedem noch so harten Nichtlächler ein Grinsen ins Gesicht.
Diese Musik macht einfach Spaß. Das Album wurde analog aufgenommen, und jeder Song hat eine eigene Atmosphäre. Bei den Busters muss ich unbedingt die Texte erwähnen. Trial and Error ist irre komisch und bei Dirty Money kann man nur nicken. Trudy ist einfach schrill-komisch und überhaupt, man kann gar keinen Titel herausheben, denn diese CD hört sich wie ein Best Of Album an.
Wer Partymucke mit Reggae und Ska mag, der kommt an Revolution Rock von The Busters nicht vorbei!
Fazit: Sonnig!
[Kurt Mitzkatis]

Interviews

Telefon-Interview 19.12.2003
Transkription: Kai Rudolph

GR: = Kurt Mitzkatis für die GERMAN ROCK NEWS
RT: = Richard „Richez“ Tabor für THE BUSTERS

GR: Ihr habt eine neue Scheibe rausgebracht, die sich Revolution Rock nennt. Bei eurem allerersten Song, der auch so heißt wie die Scheibe, singt ihr, dass es ein brand new song ist, aber das klingt alles schon sehr bekannt?!
RT: Es ist so gewesen, dass dieses Lied ein alter Klassiker von The Clash ist. Und letztes Jahr kurz vor Weihnachten ist Joe Strummer von The Clash verstorben. Wir dachten, als Hommage, als Ode an diese Band und an Joe Strummer sollten wir dieses Lied Revolution ins Programm nehmen. Das haben wir auch kurzfristig gemacht, letztes Jahr. Und das Lied kam supergut an. Wir haben dann im Zuge der neuen Platte mehrere Lieder aufgenommen und dann irgendwie gemerkt, dass dieses Lied ziemlich gut reinpasst, also vom Konzept, vom Song her, von allem was darin ausgesagt wird. Ja und dann haben wir eben beschlossen, dieses Lied müssen wir irgendwie rein nehmen, weil es auch vom Statement her sehr gut rein passt.

GR: Das kann man wohl sagen. Sind die anderen Songs alle von euch?
RT: Auf jeden Fall, ja!

GR: Weil, ich muss sagen, zu aller erst fiel mir auf, ihr habt eine wahnsinnige Stil-Vielfalt. Wie nehmt ihr auf, wie kommt das rüber?
RT: Sagen wir es mal so, wir haben das auf dieser Platte ganz bewusst gemacht. Wir wollten mal was probieren. Das war, dass wir ganz klassisch, in alter, traditioneller Manier, aufnehmen. Dass heißt möglichst wenige Takes, wenn es geht, sogar wenn es geht den ersten Take zu nehmen, wenn er sehr gut ist. Wir haben mit alten Aufnahmetechniken aufgenommen. Das Ganze wurde analog aufgenommen. Das ist heutzutage nicht sehr üblich eigentlich, man nimmt heutzutage sehr, sehr viel digital auf und das verliert dann sehr viel an Authentizität, finde ich und auch die Band. Wir haben gesagt, wir gehen jetzt mal diesen Weg und versuchen diesen Sound hinzukriegen. Haben dann auch alles zusammen eingespielt, soweit es ging, teilweise auch mit Kontrabass. Und so ist eigentlich diese Stimmung entstanden, die wir auch haben wollten. Es ist sehr schwierig heutzutage. Wie ich schon sagte, man nimmt sehr viel digital auf und da geht sehr viel an Stimmung verloren, weil Sachen einzeln eingespielt werden und die Gesamtstimmung von der Band ist einfach nicht da. Wir haben auch ganz bewusst gesagt, wenn sich einer mal verspielt oder wenn mal ein Ton nicht ganz hinhaut, auch vom Gesang oder so was, egal, es klingt auf jeden Fall echter, als wenn man dann hier nachbearbeitet und irgendwelche Tuner rein macht.

GR: Dann muss man natürlich zu den herrlichen Texten kommen. Trial and Error zum Beispiel hat mir sehr gefallen. Ich weiß nicht ob wir hier alles verraten sollen, aber jemand der nur Pech hat, eure Backing-Chöre, wenn er sich von der Brücke stürzt… - woher nehmt ihr eure Textideen?
RT: Das ist das schöne an dieser Band. Wir haben bei uns drei, vier Leute die Songs schreiben und eigentlich auch immer eine ganz klare Idee haben, wie dieser Song aussehen soll und sie liefern meistens auch Text dazu ab. Dann wird der Text besprochen und dann schauen wir uns das einfach mal an. So haben wir dann meistens ein sehr, sehr breites Spektrum an Liedern.

GR: Ich wollte grad sagen, breiter geht’s ja kaum. Ihr äußert euch genau so wie die Global Player, dass man nett sein muss um Geld zu kriegen und die tolle Auflistung, was die Menschen alles machen um an das dreckige Geld zu kommen…
RT: Genau! Wir haben sogar sehr viel gestrichen. Wir hatten sehr, sehr viele andere Lieder und haben das alles dann wirklich auf diese Lieder reduziert.

GR: Was ich auch noch gut fand, ich glaube Dr. Phibes war das, was so richtig diesen Zirkus-Sound hat, den man auf dem Dorf erleben kann, wenn ein kleiner Zirkus kommt und diese ganze Stimmung. Gefällt mir außerordentlich gut. Jetzt muss ich einfach mal so fragen, ich meine ihr seid ja nun nicht alle die über 40 - 50-Jährigen. Wie kommt man dazu, Ska- oder Reggae-Musiker zu werden und wie kam das, dass ihr dann so ein Stück habt?
RT: Das kann ich auch mit Stolz sagen. Also, die Band, die Musiker in der Band, also ich zähle mich als Sänger nicht unbedingt zu den Musikern, haben alle eine grundsolide Musikerausbildung. Es sind teilweise studierte Musiker in der Band, die einfach ihr Instrument perfekt beherrschen. Das merkt man auch, nicht nur beim Komponieren, sondern auch beim Arrangieren. Die haben das einfach drauf. Du fragtest ja, wie wir auf diese Musik gekommen sind. Es ist eine ganz lustige Geschichte. Es gab vor Jahren einen ehemaligen Sänger, Thomas Scholz, der leider nicht mehr in der Band ist, der großer Ska-Fan war. Er hatte Geburtstag und die Musiker hier aus dem Kreis, aus Wiesloch, haben sich überlegt, wie kann man ihm am besten ein Geburtstagsgeschenk machen. Dann haben wir einfach gesagt, wir machen ein paar Ska-Stücke als Überraschung und er darf dann dazu singen.

GR: Und das war ´87?
RT: Und das war ´87! Das Ding war so erfolgreich, es hat sich dann anscheinend so schnell rum gesprochen und dann lief es wunderbar. Es war auch ein bisschen eine Zeit des Ska, einigermaßen. Man sagt zwar immer so um die 80iger Jahre mit den Specials, mit Selector, aber es war auf jeden Fall trendiger als es heute ist.

GR: Gut, also es hat sich dann auf dieser, wie ihr sagt, Fete entwickelt. Wie war es dann mit Auftritten? Ich meine, das ist ja erst mal sowieso personell relativ aufwändig und dann ist die Frage, wie war es live?
RT: Es erfolgte unmittelbar ein Auftritt hier in unserem Heimatclub, im Schwimmbadclub, und der ist auch super-erfolgreich gewesen. Besagter Sänger, Thomas Scholz, hat dann gesagt, wenn das so gut läuft müssen wir das ausnutzen. Er hat sich dann mit dem Bassisten Max Kritmann in seinen damaligen Käfer gesetzt und ist nach Bremen gefahren. Also, von hier nach Bremen sind 600 Kilometer, glaube ich. Sie haben dem Fabsi, dem Chef des Weser Labels in Bremen damals eine Demo-Aufnahme hingelegt und der war begeistert. Er hat das denen gesagt und gemeint: „Ok, wir machen das.“ Kurze Zeit später folgte dann eine Tour mit Bad Manners, eine relativ bekannte Band. Und es lief alles sehr, sehr erfolgreich und sehr gut. Unter anderem auch mit einem Auftritt auf einem Ska-Festival in London, einem sehr renommiertes Ska-Festival, wo die Band auch als Headliner auftrat. So nahm das dann irgendwie alles seinen Lauf.

GR: Ich wollte gerade sagen, ihr seid ja dann sozusagen der Export in diese Richtung. Auslandsauftritte viel, wenig?
RT: Je nachdem, wir konzentrieren uns natürlich schon auf Deutschland. Wir werden im März, schätze ich, mal wieder in die Schweiz gehen, da ein bisschen spielen. Österreich auch, da waren wir letztes Jahr und versuchen auch nach Italien zu kommen. Es ist immer sehr schwierig, da die Kontakte zu haben und herzustellen auch mit den richtigen Clubs.

GR: Ja und Festivals? Ich meine ihr seid doch der Bringer, wenn da gute Laune und die Sonne scheint. Da wäre es doch genau richtig. Man könnte doch zig-tausende zum Mitschwofen bringen.
RT: Ja, eigentlich schon. Wir arbeiten daran. Wie gesagt, es hängt auch sehr oft an den Kontakten.

GR: Du hattest schon gesagt, ihr habt so viele Textideen, dass ihr zusammenstreichen musstet. Das heißt, euch geht das nicht aus. Wie hat euer musikalisches Leben damit zu tun? Verarbeitet ihr dann also auch eigene Erfahrungen oder sucht ihr einfach nach witzigen Stories?
RT: Teilweise.

GR: Ich fragte jetzt bewusst hinterlistig. Weil ihr ja sagt, ihr müsst jetzt lächeln und wir brauchen das Geld nach der Party... (beide lachen)
RT: Teilweise. Ich glaube das Schöne an den Sachen ist, dass wir immer so einen Hauch von Ironie haben. Auch in den Texten. Also, auch, wie du schon sagst, bei Nice Again zum Beispiel dieser Text. Da sprechen wir ganz klar auf die guten Zeiten, wie Aktienboom an. Jeder hat sich Aktien gekauft, vor zwei oder drei Jahren zum Beispiel Infinieon-Aktien, und jeder dachte damals er verdient damit Millionen. Jetzt heißt es, wir müssen wieder nett werden und die ganzen Freunde wieder kriegen. Also, wir schauen schon und versuchen, immer wieder diese Brücke zu schlagen, um zu sagen auf nette und charmante, auch leicht ironische Weise irgendwie dann die Sache hinzukriegen. Autobiographisch - weiß ich nicht, glaube ich eher nicht. Wir haben in der Band nicht den typischen Verlierertyp, kann ich sagen. Auf der letzten Platte, also auf der letzten Studio-Platte, da war ein Stück das sehr persönlich war, ja. Aber auf der aktuellen eigentlich nicht, nein.

GR: Man muss ja sagen, Ska und Reggae sind ja eh verwandt. Wie sehen euch den Reggae-Musiker? Also reine Reggae-Bands?
RT: Das ist eine gute Frage. Wir haben dieses Jahr auf dem Chiemsee-Reggae gespielt. Wir waren am Anfang auch ein bisschen skeptisch. Weil wir sind ja dafür bekannt, gut auf dieser Platte jetzt nicht, aber dass wir doch recht schnelle Musik machen. Wir haben dann gesagt: “O.k. jetzt schauen wir mal wie es läuft“, und es lief großartig. Die Leute waren supergut drauf und es lief wunderbar. Nach uns hat unter anderem Pato Banton und Sly & Robbie gespielt. Also, auch zwei relativ bekannte Reggae-Leute, die uns wirklich auch beglückwünschten und gesagt haben, dass es eine super Show war. Man darf ja nicht vergessen, dass Ska eigentlich der Vorläufer des Reggaes ist, also die Mutter sozusagen. Man hat da schon immer so einen gewissen Respekt.

GR: Dann die Frage so kurz vor der Jahreswende. Wenn ich jetzt die gute Fee wäre und würde sagen, so dir als Musiker, Richie - ein Wunsch frei für 2004. Was wäre denn da so dein größter Wunsch?
RT: Der größte Wunsch? Das wir mit dieser Platte Erfolg haben. Ich denke, wir werden sie zwischen dem 12. und dem 19. Januar releasen und es wäre für uns natürlich eine große Sache, wenn diese Platte einigermaßen Anklang findet. Vor allem, weil wir auch als Musiker Gegner von diesem ganzen Casting-Quatsch sind und sich da dann durchzusetzen momentan einfach sehr schwierig ist. Das wäre mein größter Wunsch. Einfach das die Musik ankommt. Jetzt nicht unbedingt, dass sie sich millionenfach verkauft …

GR: Ach ich glaube, Platin stört dich nicht. Würde sich auch gut machen an der Wand, denke ich mal. (beide lachen) Aber, wenn du schon kurz diese Sache ansprichst, muss ich doch noch einmal nachhaken. Das ist ein Thema, was uns das ganze Jahr begleitet hat. Wie siehst du denn das Internet? Gerade für eine Band, wie euch, die im Raum zwischen ganz dick und ganz klein schwebt. Ist das für euch eine Hilfe oder schlägt die kopierte Musik auch bei euch an? Wie siehst du das?
RT: Nun gut, es ist für uns schon schwierig. Wir leben natürlich von den Plattenverkäufen und Live-Konzerten. Uns trifft das natürlich schon härter, wenn Leute unsere Platte runterladen. Ich denke aber, man darf das auch nicht all zu kritisch sehen. Was ich auf der letzten Tour bemerkt habe ist, dass viele Leute sagen, ich kann mir problemlos eine Platte von Robbie Williams runterladen, aber wenn ich mir eine Platte von den Busters runterlade, habe ich schon ein schlechtes Gewissen. Man sagt einfach, klar Robbie Williams bekommt 80 Millionen für eine Platte, oder so - keine Ahnung. Die Leute mit denen wir gesprochen haben, sagen: Ne, The Busters ist eine coole Band und wir wollen euch unterstützen und da kaufen wir auch eure Platte.

GR: Wir rufen ja auch immer auf, dass sich die Leute die Originale zuzulegen. Sammler sind da ja eh erpicht drauf. Der Promotions-Effekt ist dann bei euch also nicht so gewaltig? Es gibt ja auch Bands die sagen, Hauptsache, dass wir erst mal bekannt werden und verkaufen dann vor Ort, auf Konzerten oder so. Das ist bei euch nicht so?
RT: Ja gut, primär verkaufen wir unsere Platten natürlich auf Konzerten. Das Internet ist schon ein großartiges Medium, vor allem für uns als Band zur Präsentation. Wir haben natürlich nicht die Plattform wie BroSis oder sonst jemand im Fernsehen, sondern wir promoten uns schon sehr bewusst über das Internet.

GR: Kommen wir zu einem noch wichtigen Punkt, denn ich noch anhängen muss - eure super gemachte Homepage. Das ist ja ein richtiger Brüller. Ich kann sie jedem nur empfehlen. Nenne uns kurz die Adresse!
RT: www.thebusters.com

GR: Die ist wirklich äußerst witzig aufgemacht. Das hab ich so noch nicht gesehen. Ich verrate mal gar nichts. Ihr seid ja da in der Richtung überall dran, also die moderne Medien und alles was man da nutzen kann. Von unserer Seite können wir da nur Erfolg wünschen. Richie, ich bedanke mich für das Gespräch und wünsche dir alles Gute.

RT: Dankeschön!

Musiker

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News

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TOURDATEN:
20.12.99 Münster / Jovel
21.12.99 Bremen / Modernes
22.12.99 Hamburg / Fabrik
23.12.99 Berlin / SO 36
25.12.99 Mannheim / Feuerwache
26.12.99 Frankfurt / Batschkapp
27.12.99 Bochum / Zeche
28.12.99 Köln / LMH
05.01.2000 Würzburg / AKW
06.01.2000 Aschaffenburg / Colos-Saal
07.01.2000 Freiburg / Jazzhaus
08.01.2000 Karlsruhe / Substage
13.01.2000 Höxter / Felsenkeller
14.01.2000 Oldenburg / Kulturetage
15.01.2000 Solingen / Getaway
16.01.2000 Übach Palenberg / Rockfabrik
21.01.2000 Marburg / KFZ
22.01.2000 Glauchau / Alte Spinnerei
23.01.2000 München / Incognito
27.01.2000 Konstanz / Kulturladen
28.01.2000 Bamberg / Live Club
29.01.2000 Tawern (bei Trier) / Sporthalle

Kontakt

Management:
The Busters
Peter Quintern
Neue Heimat 5
69231 Rauenberg
fon +49 6222 64527
fax +49 6222 660109
rude@busterland.de
Offizielle Page: http://www.busterland.de

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