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2072 Deutsche Bands

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Cascades

Biografie

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[Mit Beiträgen von: Kurt Mitzkatis]

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Konzertbericht

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Diskografie

Jahr vonJahr bisBezeichnungArtCover
2002 Nine 66 LP
2009 Something to happen LP

Rezensionen

Nine 66 (2002, Andromeda Records/ EFA 008810-2)
Gleich die ersten heftigen Klänge lassen keinen Zweifel aufkommen. Hier wird in die Richtung Gothic musiziert. Ein bisschen Industrial schaut auch noch um die Ecke.
Eingängige Hooklines wechseln sich mit heftigem Gitarrendonner ab. Da stell ich mir sofort eine Fahrt in düsterer Gewitternacht auf einer leeren Autobahn vor. Alles ist möglich...
Die Jungs halten diesen Stil auf der gesamten CD durch. Die Stimme von M.W. Wild passt wie die Faust aufs Auge für derart morbide Endzeitstimmung. Bestes Beispiel dafür ist Hurricane. Dann geht es langsam aber richtig ab. Bei Mercury zum Beispiel wird es schön dramatisch.
Die Band wurde bei dieser CD von Musikern der Bands Scream Silence, Mortalia und Dreadful Shadows unterstützt. Glücklicherweise hört man davon nicht allzu viel. The Cascades haben nämlich durchaus ihren eigenen Stil, wenn auch der Titeltrack ein bisschen nach den Sisters of Mercy klingt.
Fazit: Wer Schwarz trägt hört The Cascades!
[Kurt Mitzkatis]


Something To Happen (2009, New Crusade Records; Rough Trade / Avasonic, 35460442)
Endlich wieder ein Lebenszeichen der Düster-Rocker. Die Scheibe schnell in den Player gelegt und... doch halt was ist das... - ein anderer Sänger... das ist doch - ja das ist Ben Richter, der auch als Fronter bei der Band Thanateros seine stimmlichen Qualitäten zur Verfügung stellt.
Und nun hier bei den Cascades, die ich sehr mag... Wie wird das Album klingen? Kurze Antwort: Wirklich anders! Man muss sich umstellen. Ben bringt es aber immerhin klar fertig seine Stimme etwas anders klingen zu lassen als beim neuen Output von Thanateros.
All The Best, der Opener ist eine fetzige Nummer, die wohl niemand sofort als einen Cascades-Track erkennen wird. Nun folgt der zweite Streich: Secret Shadow. Und auch hier ist nur der Titel Gothic - der Rest fetzt. Aber immerhin Richtung Düsterrock - und was wichtig ist: fette Gitarren. Dafür steht Maxe Raith, der die Axt souverän schwingt, wie auch in Falling World zu hören.
Last Days hat Ansätze an vergangene Zeiten und Ben klingt kurz wie M.W. Wild - doch dann geht es wieder ab. Gute Rocknummer...
Kennt ihr das auch? Ein Song haut euch die Füße weg - jedes Wort passt zu eurer Situation, zu eurem Gefühl und zu eurem bisherigen Leben! So etwas gibt es nur ganz selten - und es sind die Songs, die euch ein Leben lang begleiten werden. Wenn sie erklingen, dann laufen ganze Filme vor euren Augen ab und die ganzen Gefühle sind sofort wieder da. Schön, wenn es dann positive Gefühle sind.
So etwas vollbringen The Cascades mit Another Dream bei mir. Es ist als hätte ich jemanden beauftragt meine derzeitige Situation in ein Lied zu fassen. Es geht mit schwermütiger Orgel los und einem Gesang, der an den frühen Bob Geldof erinnert. Die fettesten und besten Gitarren begleiten die Aufzählung der Dinge und Katastrophen, die man so im Leben meistert um dann doch zu überleben. Und dass man immer noch den nächsten Tag „zelebriert“ egal was war und man nach vorne schaut. Gänsehaut pur und jeder Ton ein Treffer. Die Jungs spielen mit den Nervensträngen als wären es Gitarrensaiten. Extraklasse - und ganz sicher nicht in der alten Besetzung so möglich gewesen. Für mich bisher DAS Meisterwerk dieses Jahrzehnts. Was kann danach noch kommen?
Nun eine Menge weiterer guter Musik wie zum Beispiel Lights Of A Different World oder Your Fate. Das rockt den Putz von der Decke und ist gefährlicher Stoff, weil der schon nach einem Hördurchlauf süchtig macht.
Everyday ist extrem melodisch und könnte ein Radiohit werden. Klasse Nummer. Doch darauf wird nicht ausgeruht. Mit Your Heart Will Fall wird weiter Flagge gezeigt. Ben singt schön dreckig - das hat was.
Undertow hat auch wieder das Zeug zum kleinen Hit. Man kann mitsingen. Running hingegen ist eher unspektakulär - rockt aber ganz gut.
Zum Schluss kommt der Titeltrack Something To Happen. Sie singen davon, dass sie warten ob was passiert - aber nichts passiert - Na wenn sie sich da mal nicht täuschen. Sie haben mal eben so ein Kracheralbum hingelegt. Ich jedenfalls kann Fan bleiben.
Fazit: Wer sich an die Stilrichtung gewöhnen kann, der bekommt hier ein Superalbum in den Player. The Cascades sind tot - es leben The Cascades!
[Kurt Mitzkatis]

Interviews

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Musiker

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News

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NEWS:
-

TOURDATEN:
(Kann sein wir haben auch nur vergessen nachzutragen... Wenn Konzerttermine bekannt sind, ist auf   j e d e n   Fall was in der allgemeinen Tourdatenliste drin.)

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