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12012 (J)

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Konzertbericht

Diskografie

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2006 Play Dolls CD

Rezensionen

12012

Play Dolls

2006, re-release 2007, Gan-shin, GSCD-025

Die Visuals 12012 (Ichi Ni Zero IchiNni) dürfen irgendwo im Bereich zwischen Dir En Grey (Opener Hermit oder The Swim) und Hide (Wriggle Girls) angesiedelt werden. Ihr Anfang 2006 in zwei Versionen veröffentlichtes J-Rock-Debütalbum bewegt sich stilistisch also in der Nähe von Alternative- und Nu Metal. Obwohl alle Songs englische Titel haben, wurde der überwiegende Teil der Lyrics in Japanisch verfasst und enthält nur einzelne englische Phrasen. Übersetzungen lagen unserem Rezensionsexemplar diesmal nicht bei.

Wenn ihr Gelegenheit habt, hört mal in Cheeky Dolls rein, das ein bisschen an Hide erinnert, ins poppige Calf Love, oder, falls schneller, harter Stoff gefragt ist, in My Room Agony. An dieser Aufzählung sieht man schon, dass 12012 sich so früh in ihrer Entwicklung (sie wurden 2003 gegründet) noch nicht auf eine Linie festlegen lassen mögen.

Beim ersten Reinhören klingen sie zwar ziemlich stark nach Diru, aber ihr heterogener Sound kam bei deutschen Konzertgängern Ende vergangenen Jahres ganz gut an. Play Dolls empfinde ich nun nicht gerade als ein herausragendes Werk, aber viel falsch machen kann man keineswegs, wenn man sich als J-Rock-Fan das knapp 48-minütige Scheibchen mit seinen zehn Songs zulegt.

Jürgen Hornschuh

Interviews

Musiker

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www.12012.jp

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